Statistisches Bundesamt: Zahl der Erstklässler im Zehnjahresvergleich deutlich gesunken

Der demografische Wandel lässt sich auch an den Zahlen der Abc-Schützen ablesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt gab, sank die Zahl der Einschulungen 2014/2015 im Vergleich zum Schuljahr 2004/2005 um 14 Prozent.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Behörde kamen in Deutschland im letzten Jahr rund 708.000 Kinder in die Schule. Dagegen waren es zehn Jahre zuvor noch 821.000 Erstklässler gewesen. „In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Einschulungen aufgrund des demografischen Wandels insgesamt stark zurückgegangen“, schreibt dazu das Statistische Bundesamt. Allerdings war im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von 3 Prozent zu verzeichnen, denn 2013/2014 wurden nur 690.000 Kinder eingeschult.

Besonders deutlich fiel der Rückgang der Abc-Schützen in Westdeutschland aus: Während hier im Jahr 2004/2005 rund 697.000 Kinder eingeschult wurden, waren es zehn Jahre später mit 574.000 fast 18 Prozent weniger. Dagegen stieg in den sogenannten neuen Bundesländern und Berlin die Zahl der Erstklässler im selben Zeitraum um 8 Prozent von 124.000 auf 134.000. „Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich die Einschulungen dort zu Beginn des neuen Jahrtausends bereits auf niedrigem Niveau befanden. Grund dafür war der Geburtenrückgang nach der deutschen Wiedervereinigung“, so die Erläuterung des Statistischen Bundesamtes.

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Doris Droste
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