Statistisches Bundesamt: Unbezahlte Arbeit rückläufig

Trotz gestiegener Bevölkerung ist der „Umfang an unbezahlter Arbeit“ um 13 Prozent zurückgegangen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Während 1992 noch 102 Milliarden Stunden von der deutschen Bevölkerung unbezahlt gearbeitet wurden, waren es 2013 nur noch 89 Milliarden Stunden.

Vor allem bei Frauen war unbezahlte Arbeit rückläufig, wie das Statistische Bundesamt herausgefunden hat: Frauen leisteten 1992 noch durchschnittlich fast täglich fünf Stunden unbezahlte Arbeiten. 2013 war es mit vier Stunden eine Stunde weniger. Trotzdem sind es immer noch Frauen, die auf deutlich mehr unbezahlte Arbeitsstunden als Männer kommen. Bei Männern weist die Behörde für 2013 durchschnittlich 2,5 Stunden unbezahlte Arbeit am Tag aus und damit lediglich eine Viertelstunde weniger als 1992. Dementsprechend ging die unbezahlte Arbeit der deutschen Gesamtbevölkerung nur von täglich vier Stunden 1992 auf 3,25 Stunden pro Tag im Jahr 2013 zurück. Unter unbezahlter Arbeit versteht das Statistische Bundesamt „Arbeiten im Haushalt, bei der Betreuung und Pflege von Angehörigen sowie bei der Nachbarschaftshilfe und bei ehrenamtlichen Tätigkeiten“.

Rechnerisch ergab sich für das Jahr 2013 ein Wert der unbezahlten Arbeit von 826 Milliarden Euro. Dabei hat die Behörde für die Bewertung der unbezahlten Arbeit einen durchschnittlichen Nettostundenlohn „für bezahlte hauswirtschaftliche Tätigkeiten in Höhe von 9,25 Euro angesetzt“. Der Betrag für unbezahlt geleistete Arbeiten liegt für 2013 somit „höher als die Nettolöhne und -gehälter aller Arbeitnehmer/-innen in Höhe von 780 Milliarden Euro“, so das Statistische Bundesamt.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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