Statistisches Bundesamt: Öffentliche Ausgaben für Bildung haben sich 2016 erhöht

Die öffentlichen Ausgaben für Bildung sind in diesem Jahr auf 129,2 Milliarden Euro gestiegen. Damit stellten Bund, Länder und Gemeinden rund 5,0 Milliarden Euro mehr zur Verfügung als im Vorjahr. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des „Bildungsfinanzberichts 2016“ mit, der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz gestern veröffentlicht wurde.

„Endgültige Angaben zu den öffentlichen Bildungsausgaben liegen derzeit bis zum Jahr 2013 vor“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Bundesamtes. Diese lagen 2013 bei 117,0 Milliarden Euro. Der überwiegende Teil davon in Höhe von 83,7 Milliarden Euro stammte von den Ländern, gefolgt von  den Gemeinden mit 25,1 Milliarden Euro und dem Bund von 8,1 Milliarden Euro. Der Behörde zufolge wurde mehr als die Hälfte dieser Bildungsausgaben „für Schulen aufgewendet“. Gut ein Fünftel oder 19,9 Prozent der Ausgaben des öffentlichen Gesamthaushalts flossen 2013 in den Bildungsbereich. Den größten Anteil davon in Höhe von 37,3 Prozent riefen die Länder ab, weitere 13,1 Prozent die Gemeinden und 4,7 Prozent der Bund.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind im „Bildungsfinanzbericht“ neben „den Bildungsausgaben der öffentlichen Haushalte auch die von Unternehmen, privaten Haushalten, der Bundesagentur für Arbeit und die vom Ausland finanzierten Bildungsausgaben sowie Forschungsausgaben enthalten. Die gesamten privaten und öffentlichen Ausgaben werden durch das konzeptionell umfassendere Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft dargestellt.“ So lag das Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft 2013 bei 257,4 Milliarden Euro, was 9,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprach. 2014 stiegen die Ausgaben dann auf 265,5 Milliarden Euro.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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