Statistisches Bundesamt: Mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe

In Deutschland waren im Februar dieses Jahres fast 5,4 Millionen Menschen in Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Arbeitnehmern beschäftigt. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen in dem Wirtschaftszweig um 55.000 Personen oder 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies gab das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse bekannt.

Die Beschäftigtenzahlen erhöhten sich insbesondere in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, wo die Behörde im Erfassungszeitraum zwischen Februar 2015 und Februar 2016 ein Zuwachs in Höhe von 2,9 Prozent verzeichnete. Auch in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln stieg die Zahl der Beschäftigten „überdurchschnittlich“ um 2,5 Prozent. In der Fertigung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen arbeiteten zudem 2,2 Prozent Mitarbeiter mehr. Rückläufig waren hingegen die Beschäftigtenzahlen „in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen und in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit jeweils – 0,9 %“, heißt es beim Statistischen Bundesamt.

Die Behörde wertete außerdem aus, wie viele Arbeitsstunden Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Februar dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr geleistet haben. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitsstunden im Februar 2016 um 5,6 Prozent, was einem Zuwachs auf 714 Millionen Arbeitsstunden entspricht. Das Bundesamt verweist jedoch darauf, dass es im Februar dieses Jahres „mit 21 Tagen einen Arbeitstag mehr gab“ als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig erhöhten sich die gezahlten Arbeitsentgelte der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe um 3,8 Prozent. Diese lagen damit bei 20,6 Milliarden Euro.

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