Statistisches Bundesamt: Fast die Hälfte der Unternehmen hat Probleme bei der Besetzung von IT-Stellen

Von den Unternehmen, die im Jahr 2014 Fachkräfte für Informationstechnologie eingestellt haben bzw. einstellen wollten, hatten 46 Prozent „Schwierigkeiten, die freien Stellen zu besetzen“, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gesucht oder eingestellt haben dabei insgesamt neun Prozent aller Unternehmen mit mehr als neun Mitarbeitern IT-Fachkräfte. Deutliche Unterschiede stellt das Statistische Bundesamt dabei bei der Unternehmensgröße fest: „Bei den Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten betrug er 5 %, bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten 16 % und bei den Großunternehmen (mehr als 249 Beschäftigte) sogar 44 %“, schreibt die Behörde.

Auch der Anteil der Unternehmen mit eigenen IT-Fachkräften ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stark von der Unternehmensgröße abhängig. Während er bei kleineren Unternehmen von zehn bis 49 Beschäftigten im Jahr 2015 lediglich bei 14 Prozent lag, betrug dieser Anteil bei mittelständischen Betrieben mit 50 bis 249 Mitarbeitern schon 46 Prozent und bei Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sogar 82 Prozent. Insgesamt beschäftigten 21 Prozent der Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten im Jahr 2015 eigene IT‑Fachkräfte.

Unter IT-Fachkräften versteht das Statistische Bundesamt „Fachkräfte, für die Arbeiten rund um die Informationstechnologie die Haupttätigkeit darstellen. Sie sind zum Beispiel verantwortlich für die Planung, Einrichtung, Wartung und Administration von Systemen und Netzwerken.“ Außerdem können zum Aufgabenbereich auch die Anwendungs-, Datenbank- und Softwareentwicklung sowie die Beschaffung, Installation und Anpassung von Hard- und Software gehören.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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