Statistisches Bundesamt: Deutsche Exporte legten im Februar käftig zu

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) unter Berücksichtigung vorläufiger Ergebnisse mitteilt, lagen die Exporte im Februar 2016 um 4,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stiegen auch die Importe um 4,0 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Januar legten außerdem die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt leicht um 1,3 Prozent und die Importe um 0,4 Prozent zu. Analysten hatten dem Nachrichtenportal „n-tv“ zufolge mit deutlich weniger Exporten gerechnet.

Insgesamt führten deutsche Unternehmen im Februar 2016 Waren im Wert von 99,5 Milliarden Euro aus. Davon wurden Güter mit einem Wert von 59,6 Milliarden Euro in die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) verkauft. Die Exporte in die EU-Länder stiegen damit im Vergleich zum Februar 2015 um 5,5 Prozent, heißt es beim Statistischen Bundesamt. Gleichzeitig verzeichneten die Statistiker für den Verkauf von Waren in die 19 Staaten der europäischen Währungsunion (Eurozone) einen Zuwachs in Höhe von 3,3 Prozent, während die Exporte in Drittländer um 2,0 Prozent zulegten.

Die deutschen Importe zogen im Februar ebenfalls an. Deutschland führte Waren im Wert von 79,3 Milliarden Euro ein – ein Zuwachs um 4,0 Prozent im Vergleich zum Februar 2015. Davon wurden aus der Europäischen Union Güter im Wert von 53,3 Milliarden Euro bezogen, womit diese um 5,9 Prozent stiegen. Außerdem wuchs die Einfuhr von Waren aus den Ländern der Eurozone um 3,7 Prozent wie die aus Drittländern um 0,4 Prozent.

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