Statistisches Bundesamt: Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,4 Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Wachstumskurs fort. Im Vergleich zum ersten Quartal 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,4 Prozent im zweiten Viertel diesen Jahres, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden bekannt gab. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) profitierte die deutsche Exportnation nach einer leichten Abschwächung zum Jahresauftakt vor allem vom schwachen Euro und niedrigen Ölpreis.

Nach ersten Berechnungen sei die Vielzahl der Exporte für den Aufschwung verantwortlich, die dank des schwachen Euro deutlich stärker ausfielen als die Zahl der Importe, heißt es dazu in der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes. Der FAZ zufolge ist die Zahl der Exporte so hoch wie seit dem ersten Halbjahr 2011 nicht mehr. Auch die Konsumausgaben von Privatleuten legten zu, was dem niedrigen Ölpreis geschuldet ist. „Denn sie können tendenziell günstiger tanken und heizen und haben deshalb mehr Geld für andere Dinge übrig“, schreibt die FAZ. „Schwache Bruttoinvestitionen“ – insbesondere im Baugewerbe – bremsten den Aufschwung hingegen, teilt die Behörde weiter mit. Die Erwartungen erfüllt der Aufschwung mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent nicht ganz. Ökonomen hatten dem Nachrichtenportal „N-TV“ zufolge einen Anstieg des BIP um gut 0,5 Prozent vorhergesagt. Im Vorjahresvergleich stieg das Bruttoinlandsprodukt allerdings preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent.

Gut 42,8 Millionen Erwerbstätige stünden für die im zweiten Quartal erbrachte Wirtschaftsleistung, berichtet das Statistische Bundesamt weiter. Insgesamt seien dies 175.000 Menschen oder 0,4 Prozent mehr gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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