Statistisches Bundesamt: Beschäftigungszuwachs im Verarbeitenden Gewerbe

In Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 oder mehr Beschäftigten waren Ende Juni dieses Jahres mehr Mitarbeiter als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse bekanntgab, waren in dem Bereich Ende Juni 2016 5,4 Millionen Arbeitnehmer tätig und damit 46.000 Beschäftigte oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Den größten Beschäftigungszuwachs gab es bei der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln und zwar um 2,2 Prozent. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Behörde außerdem in der Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, wo die Zahl der Arbeitnehmer mit 1,9 Prozent ebenfalls überproportional zulegte. Auch in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren arbeiteten rund 1,8 Prozent Beschäftigte mehr. In der Metallerzeugung und -bearbeitung (-1,4 Prozent), in der Herstellung chemischer Erzeugnisse (-0,7 Prozent) und von elektrischen Ausrüstungen (-0,1 Prozent) gingen die Mitarbeiterzahlen jedoch zurück.

Das Statistische Bundesamt ermittelte außerdem, wie viele Arbeitsstunden die Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes im Juni dieses Jahres geleistet hatten. Insgesamt stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden „im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 % auf 730 Millionen Stunden“, heißt es bei der Behörde. Der größte Anteil der Arbeitsstunden entfiel dabei auf die Bereiche Maschinenbau sowie die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Wie das Bundesamt einschränkt, gab es im Vergleich zum Juni 2015 allerdings „in einigen Bundesländern einen Arbeitstag mehr“. Gleichzeitig erhöhten sich auch die Entgelte im Verarbeitenden Gewerbe. Diese nahmen im Juni 2016 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu und lagen damit bei 24,1 Milliarden Euro. Der größte Zuwachs der Entgelte entfiel dabei auf die Bereiche Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sowie der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln.

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Doris Droste
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