Statistisches Bundesamt: Arbeitskosten im 2. Quartal 2015 um 3,1 Prozent gestiegen

In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im Zeitraum vom zweiten Quartal 2014 bis zum zweiten Quartal 2015 kalenderbereinigt um 3,1 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden weiter mitteilt, stiegen die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent.

Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich im Zeitraum vom zweiten Quartal 2014 bis zum zweiten Quartal 2015 kalenderbereinigt um 3,4 Prozent, die Lohnnebenkosten stiegen um 2,0 Prozent.

Für das erste Quartal 2015 liegen für 26 der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Veränderungsraten der Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 2,8 Prozent. In der gesamten EU lag der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten in diesem Zeitraum bei 2,5 Prozent. Die höchsten Wachstumsraten innerhalb der EU wiesen Lettland (+ 7,3 Prozent), Rumänien (+ 7,1 Prozent) und Bulgarien (+ 6,9 Prozent) auf. In Zypern (– 1,8 Prozent) waren die Arbeitskosten rückläufig. In Frankreich fiel der Anstieg der Arbeitskosten mit einem Plus von 1,6 Prozent niedriger aus als in Deutschland.

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Doris Droste
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