Rekordbeschäftigung in Deutschland

Nach neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Statistischen Bundesamtes (Destatis) eilt der deutsche Arbeitsmarkt „von Rekord von zu Rekord“, wie es in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) heißt. Erstmals waren nach Angaben von Destatis im Oktober 2014 mehr als 43 Millionen Menschen erwerbstätig. Das entspricht einem Zuwachs von 400.000 im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig wies die BA darauf hin, dass schon im zweiten Quartal 2014 die Erwerbsquote auf 77,5 Prozent gestiegen ist. „Das heißt, dass Dreiviertel aller Personen zwischen 22 und 64 Jahren eine Arbeit hatten“, zitiert die FAZ den BA-Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise. Damit nehme Deutschland einen Spitzenplatz in Europa ein, nur die Schweden könnten noch bessere Zahlen vermelden. Der Chef der Arbeitsagentur sprach angesichts dieser Entwicklung davon, dass sich der Arbeitsmarkt in Deutschland von der Konjunktur abgekoppelt habe.

Dazu passt, dass im November die Zahl der Arbeitslosen noch einmal zurückgegangen ist. Sie sank gegenüber Oktober um 16.000 auf nunmehr 2.717.000 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr waren also 89.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag im November somit bei 6,3 Prozent, wie die BA in einer Pressemeldung mitteilt. Darin heißt es auch, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin hoch sei. „Im November waren 515.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet, 57.000 mehr als vor einem Jahr. […] Besonders gesucht sind zurzeit aufgrund des Weihnachtsgeschäfts Arbeitskräfte in den Berufsfeldern Verkehr, Logistik und Verkauf. Es folgen Berufe in der Metalltechnik, Mechatronik, Energie- und Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Gesundheit.“

Die BA geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit auch im nächsten Jahr weiter zurückgehen wird. Weise warnte aber vor zu großen Erwartungen: „Wir befinden uns aber auf einem solch hohen Niveau, dass weitere starke Steigerungen unrealistisch sind.“ Ganz im Gegenteil müsse man „künftig schon froh sein, wenn man das Niveau halten könne. Schließlich gebe es auch gegenläufige Effekte“, wie die FAZ Weise widergibt.

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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