OECD-Studie: Lebensqualität der Deutschen steigt, Vermögen bleibt unter dem Durchschnitt

Die Lebensqualität in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Industriestaaten gestiegen. Das Vermögen jedoch liegt unter dem Durchschnitt. Dies und weitere Indikatoren bewerteten die Forscher der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer umfassenden Untersuchung zu den Lebensbedingungen der 34 Industriestaaten in der OECD.

„Deutschland hat sich seit 2009 in fast allen Bereichen des materiellen Wohlstands verbessert“, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) aus der Studie. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland verzeichneten die OECD-Experten einen Zuwachs beim Einkommen, Vermögen und der Beschäftigung. Gesunken seien nach Angaben der FAZ „die Wahrscheinlichkeit arbeitslos zu werden oder auf gesundheitliche Versorgung zu verzichten“. Um die Lebensqualität in den einzelnen Ländern umfangreich vergleichen zu können, erfragten die Forscher neben Einkommen und Arbeitsmarkt auch das Wohlbefinden einzelner Personen, den Gesundheitszustand oder die Wohnsituation. In den meisten Kategorien stehe Deutschland besser da als der Durchschnitt der OECD-Staaten. Allerdings seien der FAZ zufolge die „kaufkraftbereinigten Haushaltsvermögen“ im Schnitt niedriger, trotzdem Deutschland bei den Haushaltseinkommen im internationalen Vergleich „zum Spitzenfeld“ gehöre. So betrage das Netto-Haushaltseinkommen lediglich ein Drittel des Vermögens in Luxemburg und sei „nur halb so groß wie das in den Vereinigten Staaten“. Wie die Zeitung weiter berichtet, könne dies daran liegen, „dass die Deutschen ihr Geld nicht so gut anlegen wie anderswo“ und weil nur wenige eine eigene Immobilie besitzen.

Weiter betrachtet, haben die Forscher der Wirtschaftsorganisation auch die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Hierbei zeigt sich der FAZ zufolge, dass soziale Ungleichheit Startchancen und Lebensqualität von Kindern beeinflussen kann. Kinder aus einkommensschwachen Familien haben es demnach schwerer als Kinder aus wohlhabenderen Haushalten. Jedoch seien die Bedingungen in Deutschland vergleichsweise gut.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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