OECD-Beschäftigungsausblick: Arbeitslosigkeit wird in Deutschland nicht weiter sinken

Ein Ländervergleich der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass der deutsche Arbeitsmarkt gut da steht. Die Arbeitslosigkeit sank in den vergangenen Jahren und auch die Löhne legten stärker zu als in anderen Ländern. Allerdings wird die Zahl der Erwerbslosen in nächster Zeit nicht weiter sinken. Dies geht aus einem Bericht der Zeitung „Die Welt“ hervor, der auf den Ergebnissen im OECD-Beschäftigungsausblick beruht.

Aktuell liegt laut „Welt“ die Arbeitslosenquote in Deutschland „mit 4,3 Prozent deutlich niedriger als im OECD-Durchschnitt“ mit rund sechs Prozent. Wie die OECD mitteilt, werden die Arbeitslosenzahlen in diesem und kommenden Jahr allerdings nicht weiter zurückgehen. Als Grund nennt die Organisation den Eintritt der Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt, denn es ist damit zu rechnen, dass die wenigsten Zuzügler sofort eine Stelle finden werden. „Wie schnell die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt, hängt von Sprachförderung, Ausbildung und Anerkennung von bestehenden Qualifikationen ab“, zitiert die „Welt“ aus der OECD-Studie.

Gleichzeitig hat die OECD festgestellt, dass sich der Anteil der Langzeitarbeitslosen, die mehr als ein Jahr beschäftigungslos waren, in Deutschland „seit 2007 von 4,6 Prozent auf unter zwei Prozent“ reduziert hat, so die Zeitung weiter. Der Länder-Durchschnitt liegt bei 2,2 Prozent. Der OECD zufolge zeigt der gesunkene Anteil an Langzeitarbeitslosen, „dass der konjunkturelle Aufschwung auch den Benachteiligten zugutekommt“. Auch der Anteil von Jugendlichen zwischen 15 und 29 Jahren, die weder einer Beschäftigung oder Ausbildung nachgehen noch über einen Berufsabschluss verfügen, ist seit 2007 um vier Prozent zurückgegangen und liegt derzeit bei acht Prozent. OECD-weit beträgt diese Quote dagegen fast 15 Prozent. Positiv bewertet die Weltwirtschaftsorganisation außerdem die Entwicklung „bei allen hier lebenden Personen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren“, von denen zwei Drittel in einem Arbeitsverhältnis stehen, und bei der befristeten Beschäftigung, die seit 2007 um drei Punkte auf zwölf Prozent sank. „Sehr deutlich hebt sich Deutschland bei der Lohnentwicklung vom globalen Trend ab. So legten die realen Stundenlöhne hierzulande seit 2007 um fast 15 Prozent zu. OECD-weit ist der Anstieg mit sieben Prozent nur halb so stark“, so „Die Welt“ abschließend.

Wichtiger Hinweis:
Die Weitergabe der persönlichen LogIn-Daten an Dritte ist untersagt. Bei Zuwiderhandlung behält sich der BAP entsprechende rechtliche Schritte vor.

Artikel teilen:

zurück

Willkommen in unserem Social Media Room

Wir sind für Sie auch auf den Social Media Kanälen unterwegs, damit Sie schnell und bestens über unsere Themen informiert sind.

Ob Twitter, YouTube oder Xing – unsere Social Media Profile bieten ausreichend Raum, um Themen zu vertiefen, sich auszutauschen, für Informationen, tagesaktuelle Reaktionen und Inspiration. Wir wünschen Ihnen anregende Unterhaltung und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail schreiben

XING

Folgen Sie unserem Xing-Profil: Dort informieren wir über unsere Veranstaltungen, Seminare und das Neueste aus der Verbandsarbeit der Personaldienstleister.

Zum XING Profil