Neue Daten zur “Qualität der Arbeit“: Durchschnittliche Arbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten leicht um eine halbe Stunde gestiegen

Im vergangenen Jahr arbeiteten Arbeitnehmer, die einer Vollzeittätigkeit nachgingen, durchschnittlich 40,5 Stunden pro Woche – eine halbe Stunde mehr als im Jahr 1996. Gleichzeitig stieg in den vergangenen 20 Jahren die „durchschnittliche gewöhnliche“ Arbeitszeit sowohl von Vollzeit- als auch Teilzeitbeschäftigten um eine halbe Stunde an. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zur „Qualität der Arbeit“ in Deutschland hervor.

In diesem Zeitraum unterlag vor allem die Arbeitszeit Teilzeitbeschäftigter größeren Schwankungen: „Von 1996 bis 2005 ist sie zunächst um gut eine Stunde auf den bisherigen Tiefststand von 17,7 Stunden pro Woche gesunken“, schreiben die Statistiker. Danach erhöhte sich „die durchschnittliche Wochenarbeitszeit Teilzeitbeschäftigter um 1,6 Stunden pro Woche an und lag im Jahr 2015 bei 19,3 Stunden“. Im gleichen Zeitraum waren Selbstständige mit einer Vollzeitbeschäftigung im Mittel 48,9 Stunden pro Woche tätig und damit deutlich länger als Arbeitnehmer mit 40,5 Wochenstunden. Im Jahr 1996 lag die wöchentliche durchschnittliche Arbeitszeit von in Vollzeit tätigen Selbstständigen noch sechs Stunden höher als im vergangenen Jahr. Selbstständige in einem Teilzeitverhältnis arbeiteten hingegen mit 16,4 Stunden länger als im Jahr 1996 mit 15,8 Stunden.

Das Statistische Bundesamt ermittelte außerdem, dass im Jahr 2015 der Anteil der Teilzeiterwerbstätigen, „die eigentlich eine Vollzeitstelle gesucht haben“, bei 12,9 Prozent lag. Während deren Anteil seit 2006 um 9,5 Prozent zurückging, waren mit 17,7 Prozent deutlich mehr Männer „unfreiwillig“ in einem Teilzeitverhältnis beschäftigt als Frauen mit 11,7 Prozent. 2015 arbeiteten gleichzeitig 26,5 Prozent der Erwerbstätigen regelmäßig am Samstag oder Sonntag – drei Prozent mehr als im Jahr 1996. Im Hinblick auf die Beschäftigungssicherheit der 25- bis 34-jährigen Berufseinsteiger ermittelte die Behörde, dass 17,9 Prozent dieser Gruppe im vergangenen Jahr nur einen befristeten Arbeitsvertrag erhielten – ein Anstieg um 1,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2006.

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Doris Droste
Doris Droste
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