Mindestlohn gilt für Arbeitnehmernehmer in der Fleischwirtschaft

Der deutsche Bundestag hat am gestrigen Donnerstag einstimmig beschlossen, die Fleischwirtschaft in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufzunehmen. Dies berichtet das Magazin „Wirtschaftswoche“ in seiner Online-Ausgabe aktuell. Weiter schreibt das Magazin, der Bundesrat müsse der neuen Regelung erst noch zustimmen – sein Einverständnis könne jedoch als „sicher“ angesehen werden. Danach kann der Mindestlohntarifvertrag, der im Januar 2014 abgeschlossen wurde, durch eine Rechtsverordnung der Bundesarbeitsministerin für allgemeinverbindlich erklärt werden. Damit wäre die Fleischwirtschaft die 14. Branche, in der über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn installiert würde.

Die Auswirkungen auf die Arbeitnehmer in der Fleischwirtschaft sind spürbar: Laut Angaben der „Wirtschaftswoche“ bekommen die rund 100.000 Beschäftigten, die in diesem Wirtschaftszweig tätig sind, ab Herbst 2014 einen Mindestlohn von 7,75 pro Stunde. Bis Ende 2016 wird die Lohnuntergrenze dann in drei Schritten auf 8,75 Euro ansteigen.

In der Zeitarbeitsbranche gilt bereits seit 1. Januar 2014 eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze. Diese wird allerdings nicht über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz festgesetzt, sondern über das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Seit Januar 2014 liegt diese Lohnuntergrenze im Westen Deutschlands bei 8,50 Euro. Im Osten wird dieses Lohnniveau schrittweise bis Mitte 2016 erreicht. Darüber hinaus gibt es mittlerweile in zehn Wirtschaftsbereichen Branchenzuschlagstarifverträge, die Zeitarbeitnehmer in Stufen an die Bezahlung von Stammmitarbeitern in den Kundenbetrieben heranführen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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