Markit-Institut: Unternehmensstimmung in der Eurozone bleibt gedämpft

Seit Jahresbeginn hat die deutsche Wirtschaft erneut an Fahrt gewonnen. So zog die Konjunktur im Industrie- und Dienstleistungssektor hierzulande „so stark“ an „wie seit Ende 2015 nicht mehr“. In der Eurozone hingegen hat sich die Stimmung spürbar eingetrübt. Dies geht aus einer vorläufigen Auswertung des gemeinsamen Einkaufsmanagerindexes des Markit-Instituts für Dienstleister und Industrie hervor, der auf einer Umfrage unter etwa 5.000 europäischen Unternehmen beruht und die konjunkturelle Lage in der Privatwirtschaft erfasst.

Gegenüber April sank der Index um 0,1 Punkte auf 52,9 Zähler und „notiert damit auf einem 16-Monatstief“, heißt in der Pressemitteilung des Instituts. Gegenüber dem durchschnittlichen Wachstumswert, der im ersten Quartal dieses Jahres bei 53,2 Zählern lag, sei dies „die zweite leichte Abkühlung in Folge“. So prognostizieren die Markit-Forscher, „dass das Wachstum auch im Juni gedämpft bleibt oder sich sogar weiter verlangsamen wird“. Im „Handelsblatt“ erklärt Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson: „Damit verstärkt sich der Eindruck, dass das robuste Wirtschaftswachstum des ersten Quartals wohl nur vorübergehend war". Nach Aufschlüsselung der Ergebnisse stagniert die Wachstumsrate bei den europäischen Dienstleistungen seit drei Monaten. So fiel das Auftragsplus trotz anhaltender Preisnachlässe „so niedrig aus wie zuletzt im Januar 2015“. Die Produktion in der Eurozone zog hingegen leicht „mit der zweitniedrigsten Rate seit Februar 2015“ an. Auch hier verzeichneten die Markit-Forscher nur ein schwaches Wachstum bei den Aufträgen.

Gleichzeitig bewertete das Institut die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Eurozone. Zum 19. Mal in Folge verzeichnete das Markit-Institut steigende Beschäftigtenzahlen. Diese fielen im Vergleich zu den beiden Vormonaten im Mai stärker aus und betrafen hauptsächlich den Dienstleistungssektor. Die finalen Daten der Auswertung wird das Institut Anfang Juni veröffentlichen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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