Markit-Index deutet auf spürbares Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone hin

Der neue Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft vom Forschungsinstitut Markit signalisiert trotz der aktuellen Griechenland-Krise einen deutlichen Aufschwung der Konjunktur im Euro-Währungsraum. Mit einem Anstieg um 0,5 auf 54,1 Punkte im Juni zieht die Konjunktur besonders in den südlichen Ländern wie Italien und Spanien an. Aber auch Deutschland und Frankreich, die zwei größten Volkswirtschaften der Euro-Zone, können sich über einen weiteren Aufschwung freuen, wie aus einem Bericht des „Handelsblatts“ hervorgeht. In anderen Euro-Ländern hingegen hätte die Entwicklung aber „an Dynamik verloren“, wie es in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) heißt.

Mit den für den Monat Juni veröffentlichten Zahlen des Einkaufsmanagerindexes wurde der höchste Wert bei der Verbesserung der Wirtschaftslage seit vier Jahren erreicht. Außerdem deute das Ergebnis der Befragung auf ein weiteres Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2015 in Höhe von 0,4 Prozent hin, wird Markit-Chefökonom Chris Williamson in der FAZ zitiert. Für das Wachstum in der Euro-Zone macht Christoph Weil, Ökonom der Commerzbank, den schwachen Euro und spürbaren Rückgang der Energiepreise verantwortlich. Ob der Aufschwung von Dauer ist, werde sich zeigen. Denn die Verunsicherung der Unternehmen sei groß, was sich auf die Schuldenkrise in Griechenland zurückführen lasse. Auch sei die Auftragslage langsamer gewachsen, so Williamson vom Markit-Institut. Die Forscher untersuchten ebenfalls die derzeitigen Entwicklungen in China und Russland. Der Agentur „Reuters“ zufolge werde demnach die Wirtschaft in China in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit 25 Jahren nicht mehr. Russland befinde sich dagegen aufgrund der anhaltenden Wirtschaftssanktionen der Euro-Zone in einer Rezession.

Der Einkaufsmanagerindex des Markit-Instituts erfasst die Daten leitender Angestellter von rund 4.000 Unternehmen und „gilt als ein relativ zuverlässiger Frühindikator“, wird im „Handelsblatt“ erläutert. „Ein Wert von über 50 Zählern bedeutet ein Wachstum im Vergleich zum Vormonat.“ Endgültige Zahlen für die Länder der Euro-Zone veröffentlicht das Institut Anfang Juli.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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