Konjunkturaussichten in Deutschland – weniger schlecht als erwartet

Die wirtschaftlichen Erwartungen für Deutschland in den kommenden sechs Monaten sind im Juli leicht zurückgegangen. Das geht aus einer vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) veröffentlichten Umfrage unter Finanzmarktexperten hervor. Gleichzeitig stehen auch die Prognosen für die Maschinenbaubranche „auf Stagnation“, schreibt das „Handelsblatt“. Deutschlands größte Industriebranche gilt als „Frühindikator und Rückgrat der deutschen Konjunktur“, heißt es bei der „WirtschaftsWoche“.

Im Vergleich zum Vormonat Juni sank der ZEW-Index, das Barometer für Konjunkturaussichten des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts, von 29,7 Punkten auf 31,5 Zähler. Bei der Umfrage unter 223 Anleger und Analysten gingen die Aussichten zum vierten Mal in Folge zurück, so die „WirtschaftsWoche“. „Der Konjunkturausblick für Deutschland bleibt im Großen und Ganzen positiv", sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest dem Magazin. Bisher hätten weder die Griechenlandkrise noch die Unruhen an den chinesischen Finanzmärkten Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Die Wirtschaftsforscher beurteilten weiterhin die derzeitige konjunkturelle Lage in Deutschland, die sich nach Einschätzung der Finanzmarktexperten leicht um 1,0 Zähler auf einen Wert von 63,9 verbesserte. Die Erwartungen an die Entwicklung in der Eurozone hingegen fallen weniger gut aus. So sank der Indikator um 11,0 Punkte auf 42,7 Zähler, heißt es auf der Website des ZEW.

Auch in der Maschinenbaubranche sind die Erwartungen gedämpft. Die Wirtschaftsaussichten für 2015 sind zwar etwas zurückgegangen, allerdings nicht so stark wie erwartet. Laut „WirtschaftsWoche“ rechnete der Branchenverband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ursprünglich für das erste Halbjahr noch mit einem Wachstumsschub von 1,1 Prozent, nun soll der Produktionszuwachs aber bloß bei null Prozent stagnieren.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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