Kaum Zuzugsanstieg von Fachkräften aus sogenannten Drittstaaten

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise kommen zwar insgesamt mehr Zuwanderer nach Deutschland. Der Anteil der qualifizierten Fachkräfte und ausgebildeten Spezialisten aus sogenannten Drittstaaten – Länder außerhalb der Europäischen Union – ist dabei allerdings nur wenig angestiegen. Dies vermeldet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ, heutige Ausgabe) und beruft sich dabei auf den von der Bundesregierung jüngst gebilligten Migrationsbericht 2012. So seien im Jahr 2012 insgesamt 36.777 Fachkräfte aus eben jenen Drittstaaten eingewandert. Im Vergleich zum Vorjahr seien dies 728 mehr, so die FAZ.

Laut FAZ gehörten Inder, Kroaten und Amerikaner zu  den größten eingewanderten Gruppen – mit jeweils etwas mehr als zehn Prozent der errechneten Gesamtzahl für 2012.  8,8 Prozent hätten hingegen Chinesen ausgemacht, aber auch aus Bosnien-Herzegowina Stammende hätten zu den größeren Einwanderungsgruppen gehört.

Die ehemalige Unions/FDP-Bundesregierung hatte mit verschiedenen Maßnahmen – unter anderem Lockerungen des Zuwanderungsrechts – versucht, auf den Fachkräftemangel in Deutschland zu reagieren. So sollte die Bundesrepublik auch im Wettbewerb um dringend benötigte Spezialisten punkten. 

„Deutlich stärker ist in den vergangenen Jahren allerdings die Zahl der Zuwanderer aus EU-Staaten, insbesondere den südeuropäischen Krisenländern, angestiegen“, so die FAZ weiter – genau wie die Anzahl derer, die aus dem Ausland kommen und in Deutschland ein Studium beginnen würden.  

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