Jahresbericht der EU-Kommission: Beschäftigungszunahme und neue Arbeitsplätze sind „ermutigende Ergebnisse“ für 2016

Innerhalb der Europäischen Union (EU) wurden rund drei Millionen Stellen geschaffen, die Beschäftigung hat zugenommen und der Anteil der durch Armut gefährdeten Personen ging zurück. Zu diesen „ermutigenden Ergebnissen“ kommt die Europäische Kommission in ihrem Jahresbericht für 2016. Gleichzeitig sei jedoch die Arbeitslosenquote „nach wie vor hoch“ und neue Herausforderungen wie die Digitalisierung und der damit einhergehende Wandel der Arbeitswelt kommen auf Beschäftigte sowie Arbeitgeber zu.

„Dieser Jahresbericht zeigt, dass unsere Bemühungen der letzten Jahre Früchte tragen. Unsere Volkswirtschaften schaffen weiterhin Arbeitsplätze und die real verfügbaren Haushaltseinkommen sind gestiegen“, kommentierte Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, die Ergebnisse des Jahresberichts. So gingen in diesem Jahr 232 Millionen Menschen in Europa einer Erwerbstätigkeit  nach – ein neuer Rekord, denn „nie zuvor waren in Europa mehr Menschen erwerbstätig“, heißt es bei der Europäischen Kommission. Außerdem kamen etwa drei Millionen neue Arbeitsplätze in diesem Jahr hinzu und der „Anteil der durch Armut oder soziale Ausgrenzung gefährdeten Personen in der EU ist der niedrigste seit fünf Jahren“, schreibt die EU-Kommission. Dieser liegt bei 23,7 Prozent.

Gleichzeitig macht der Bericht jedoch deutlich, dass „noch immer 8,3 % der EU-Bürgerinnen und -Bürger arbeitslos“ seien. Der Großteil von ihnen spüre weiterhin die Auswirkungen der Krise der Jahre 2008 bis 2013. So gelang es laut EU-Kommission lediglich jedem achten Arbeitslosen, „einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz zu finden“. Weiterhin sei auch die Jugendarbeitslosigkeit, die bei mehr als 20 Prozent liegt, besorgniserregend.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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