Internationales Ranking: Wirtschaftliche Freiheit geht in Deutschland zurück

Wie aus der internationalen Studie „Economic Freedom of the World Index“ für das Jahr 2014 hervorgeht, ist der Grad der wirtschaftlichen Freiheit in Deutschland gesunken. Dies ermittelten das kanadische Fraser Institute und das Economic Freedom Network unter Beteiligung von Instituten aus 87 Ländern. Einfluss auf das Ranking, in dem Deutschland vom 24. auf den 30. Platz fiel, haben vor allem die Einschränkungen am Arbeitsmarkt hierzulande.

Die Platzierung Deutschlands wird „vor allem durch die weiterhin hohe Regulierung des Arbeitsmarktes gedrückt“wie es in der „Frankfurter Allgemeinden Zeitung“ (FAZ) wörtlich heißt. Auf diesem Gebiet erreicht Deutschland schon jetzt nur den 103. Platz von insgesamt 159 untersuchten Ländern. Dabei ist die von der Bundesregierung geplante Einschränkung der Zeitarbeit, die die Regulierungsdichte am deutschen Arbeitsmarkt noch weiter steigern wird, noch gar nicht eingerechnet. Wie die Friedrich-Naumann-Stiftung, die aus Deutschland an der Studie beteiligt ist, kritisiert, „leiste sich Deutschland“ außerdem „zu viel staatlichen Konsum“ und „der Staat greife massiv über Steuern und Subventionen in die Märkte“ hierzulande ein, zitiert die „FAZ“. Im Hinblick auf die Lohn- und Gewinneinkommen zeigt sich weiterhin, dass die steuerliche Belastung in Deutschland höher liegt als im internationalen Vergleich. Der Zeitung zufolge macht das Fraser Institute deutlich, dass ein höherer Grad an wirtschaftlicher Freiheit „tendenziell“ zu mehr Wohlstand und Wachstum führe. Das Institut untersuchte die Wirtschaftsfreiheit in den Bereichen individuelle Wahlfreiheit, freiwilliger Austausch über Märkte, Regulierungsdichte sowie Rechtsstaatlichkeit und Schutz von Eigentumsrechten, worunter auch die steuerliche Belastung fällt.

Das Ranking führt wie in den vergangenen Jahren auch der Stadtstaat Hongkong an, der 9,03 von höchstens 10 Punkten erhielt. Laut „FAZ“ bekleiden Singapur, Neuseeland und die Schweiz die Plätze 2 bis 4. Bestplatziertes Land in der Europäischen Union (EU) ist Irland, das den 5. Platz erreichte. Insbesondere die großen Volkswirtschaften neben Deutschland, wie Frankreich (Platz 57) und Italien (Platz 69), sind in dem Ranking zurückgefallen. Die wirtschaftliche Freiheit auf der Welt habe den Studienergebnissen zufolge aber insgesamt „in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten deutlich zugenommen“, heißt es weiter in der „FAZ“.

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Doris Droste
Doris Droste
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