Inflationsrate sinkt – Verbraucherpreise steigen nur leicht

Aufgrund sinkender Energiepreise schwächte sich die Inflation in Deutschland im Juni erwartungsgemäß ab. Die Verbraucherpreise stiegen lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies gab das Statistische Bundesamt (DESTATIS) bekannt. Mit den ermittelten Werten habe sich „die Inflationsrate wieder weiter von der Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) entfernt“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Die EZB wolle demnach eine einheitliche Inflationsrate von etwas unter 2,0 Prozent erreichen.

Sinkende Energiepreise haben die Inflationsrate im Juni erstmals seit Januar wieder gedrückt. Im Mai hatte die Inflation noch 0,7 Prozent betragen und war vier Monate in Folge gestiegen, wie die Agentur „Reuters“ meldet. Insbesondere die Ausgaben für Energieprodukte wie Tanken (- 7,8 Prozent) und Heizöl (- 19,2 Prozent) gingen im Juni zurück. Insgesamt seien die Preise für Energie im Jahresvergleich um 5,9 Prozent gefallen. „Ohne Berücksichtigung der Energie hätte die Inflationsrate im Juni deutlich höher bei 1,1 Prozent gelegen“, heißt es auf der Website des Statistischen Bundesamtes. Auch der Preisrückgang bei Pauschalreisen (- 4,0 Prozent) wirke sich auf die Inflationsrate aus. Einen Anstieg der Kosten ermittelte die Behörde hingegen bei Dienstleistungen, die sich mit 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum „überdurchschnittlich“ verteuerten. Dies läge vor allem an der Erhöhung der Nettokaltmieten, schreibt die Behörde weiter. Auch die Preise für Nahrungsmittel lagen mit 1,0 Prozent höher als im Juni 2014. Gegenüber dem Vorjahr habe sich der Preisanstieg allerdings leicht abgeschwächt. Im Mai dieses Jahres betrug dieser noch 1,4 Prozent. Preiserhöhungen gab es vor allem bei Obst und Gemüse sowie bei Süßwaren, Fisch, Brot und Getreideerzeugnissen. Molkereiprodukte, Speiseöle und Fleisch verbilligten sich hingegen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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