Industrieproduktion im Euroraum geht im September zurück – Inflationsrate steigt im Oktober 2016

Nach ersten Schätzungen verzeichnete Eurostat, das Statistikamt der Europäischen Union (EU), im September dieses Jahres in den 19 Mitgliedsstaaten des Euroraums einen Rückgang in der Industrieproduktion, die im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent sank. Auch in den 28 Mitgliedsstaaten der gesamten EU nahm diese im gleichen Monat um 0,7 Prozent ab.

Wie die Behörde weiter mitteilt, stieg die Industrieproduktion dagegen im Vormonat August sowohl im Euroraum mit einem Plus von 1,8 Prozent als auch in der gesamten EU mit einem Plus von 1,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete die Statistikbehörde im September 2016 außerdem in beiden Gebieten einen Zuwachs von 1,2 Prozent gegenüber September 2015. Eurostat zufolge lässt sich der Rückgang in der Industrie im Euroraum darauf zurückführen, „dass die Produktion von Gebrauchsgütern um 5,6%, von Investitionsgütern um 2,2%, von Vorleistungsgütern um 0,7% und von Energie um 0,2% zurückging, während die Produktion von Verbrauchsgütern um 0,3% zunahm.“ Im Hinblick auf die gesamte EU sank die Produktion von Gebrauchsgütern um 3,7 Prozent, von Investitionsgütern um 1,6 Prozent, von Energie um 0,6 Prozent, von Verbrauchsgütern um 0,4 Prozent und von Vorleistungsgütern um 0,1 Prozent.

Für Oktober 2016 verzeichnete das EU-Statistikamt außerdem eine Zunahme der jährlichen Inflationsrate auf 0,5 Prozent – sowohl in der Eurozone als auch der gesamten EU. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Inflationsrate damit um 0,1 Prozent. In sechs Mitgliedsstaaten ermittelte Eurostat negative Inflationsraten, wovon die niedrigsten Raten in Bulgarien und Zypern (mit jeweils -1,0 Prozent) gemessen wurden. In weiteren 21 EU-Mitgliedsstaaten erhöhten sich dagegen die Inflationsraten, so auch in Deutschland um 0,7 Prozent.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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