Immer mehr ältere Menschen sind erwerbstätig

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel gerät der spätere Ausstieg aus dem Arbeitsleben immer wieder in den Fokus. Nun zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes (destatis), dass die Zahl älterer Arbeitnehmer kontinuierlich steigt, und dürften die aktuellen Diskussionen über die freiwillige Verlängerung des Arbeitslebens bis zum 70. Lebensjahr beflügeln.

„Flexible Ausstiege aus dem Erwerbsleben in Rente sind grundsätzlich ein gutes Modell“, sagte Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit Anfang des Jahres der Zeitung „Die Welt“. „Man sollte nun auch Anreize dafür setzen, dass Arbeitnehmer, die fit sind, freiwillig bis 70 arbeiten können.“ Diese Forderung scheint dem gegenwärtigen Trend entgegenzukommen, denn in den vergangenen Jahren waren immer mehr ältere Menschen erwerbstätig. Destatis hat nun neue Zahlen vorgelegt: Im Jahr 2005 gingen von den 60-bis 64-Jährigen rund 28 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, 2013 waren es in dieser Altersgruppe bereits 50 Prozent. Auch bei den 65- bis 69-Jährigen gab es innerhalb dieses Zeitraumes einen starken Anstieg: 2005 arbeiteten von den Personen jenseits der Regelaltersgrenze 6 Prozent – acht Jahre später lag der Anteil bereits bei 13 Prozent. Außerdem stellten die Statistiker fest, dass mehr Männer später aus dem Arbeitsleben ausscheiden als Frauen.

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