Ifo-Institut: Geschäftsklimaindex im Oktober nahezu stabil

Im Oktober ist der Ifo-Geschäftsklimaindex nur leicht von 108,5 Punkten auf einen Wert von 108,2 Zählern gefallen. Damit schätzten deutsche Unternehmen ihre Wirtschaftslage etwas schlechter ein als im September. Jedoch beurteilten diese die Geschäftsaussichten im kommenden halben Jahr deutlich optimistischer als im Vormonat. Wie „Spiegel Online“ schreibt, gilt der Ifo-Index, für den monatlich gut 7.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Baugewerbe befragt werden, als wichtigstes Konjunkturbarometer.

„Die deutsche Konjunktur zeigt sich erstaunlich widerstandsfähig gegenüber den vielfältigen Herausforderungen des Herbstes", schätzt Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts, die Lage in Deutschland ein. So habe selbst die VW-Abgasaffäre bislang keine Auswirkungen auf die Automobilbranche. Ganz im Gegenteil verbesserten sich sogar die Erwartungen in diesem Sektor, indem „die Produktion gesteigert werden“ soll, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts. Nur beim Export erwarteten die Forscher keinen Antrieb.

Allgemein bewerteten die befragten Unternehmen die aktuelle Lage schlechter, blickten jedoch optimistisch auf die kommenden sechs Monate. Zwar sank beispielsweise der Index im Verarbeitenden Gewerbe zum dritten Mal in Folge, doch die Industriefirmen rechneten mit „besseren Geschäften in der nahen Zukunft“. Das aktuelle Geschäftsklima in der Großhandelsbranche blieb unverändert. Gleichzeitig schauen auch hier die befragten Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Dasselbe gilt für das Bauhauptgewerbe, in dem der Index zum dritten Mal in Folge stieg. Im Einzelhandel sank hingegen der Index und auch die „Erwartungen gaben etwas nach“, schreiben die Ifo-Forscher weiter.

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