ifo-Index: Wirtschaftsklima in Europa gibt leicht nach – höhere Wachstumserwartungen in den nächsten sechs Monaten

Die Wirtschaft im Euroraum verliert an Fahrt. Der Index für die Wirtschaft in der Eurozone fällt nach Angaben des ifo Instituts im vierten Quartal 2015 um zwei Zähler auf 122,0 Punkte. Damit liege der Index aber „weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt“, wie es in einer Pressemitteilung des Instituts heißt. Gleichzeitig „trübten sich  die Erwartungen für die nächsten sechs Monate weiter ein“.

„Die konjunkturelle Erholung im Euroraum setzt sich gedämpft fort“, fasst ifo-Präsident Hans-Werner Sinn die derzeitige Lage zusammen. Demnach verbesserten sich die Bewertungen der aktuellen Wirtschaftssituation in allen Ländern – mit Ausnahme von Österreich, Belgien, Spanien, Lettland und Litauen. Allerdings variieren die Bewertungen in den Ländern deutlich. Während in Deutschland und der Slowakei „die aktuelle Lage als gut“ gelte, bleibe diese in Griechenland, Finnland, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Portugal und Zypern „weiterhin negativ“, heißt es vom ifo Institut. „In den meisten anderen Euroländern“ sei die aktuelle wirtschaftliche Situation aber „zufriedenstellend“.

Laut ifo Institut bleibt der „wirtschaftliche Ausblick“ insgesamt in allen Ländern „positiv, auch wenn in einigen Mitgliedstaaten die Erwartungen stark zurückgenommen wurden, vor allem in Frankreich, Portugal und Spanien.“  Dagegen seien die Experten für die Länder Irland, Italien, Litauen und Slowenien „deutlich optimistischer“ als noch vor drei Monaten. Für die kommenden drei bis fünf Jahre rechnen die Befragten zudem mit einem Wachstum von jährlich 1,7 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte höher als Ende 2014.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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