Ifo-Index steigt trotz Krise in der Ukraine

Die politische Lage in der Ukraine ist instabil, Deutschland droht mit Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Dennoch: Die deutsche Wirtschaft befürchtet offenbar gerade keine harten Konsequenzen mehr. Dies zumindest geht aus dem Ifo-Geschäfsklimaindex  – eine Art Konjunkturbarometer für die Wirtschaft – des Münchner Ifo-Instituts hervor, von dem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Den Angaben zufolge ist der Ifo-Index im April von 110,7 auf 111,2 Punkte gestiegen – „anders als von vielen Volkswirten erwartet“, wie die Zeitung schreibt. „Die bisher schon gute Geschäftslage hat sich weiter leicht verbessert“, zitiert die FAZ den Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn.

Im Vormonat waren die Erwartungen in der Wirtschaft noch gedämpft, nun hat sich Stimmung offenbar nicht nur punktuell aufgehellt: Sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Bau und im Handel sind laut Ifo die Index-Werte nach oben gegangen. Firmen hätten nicht nur die momentane Situation positiver eingeschätzt als im Vormonat März, sondern auch die zukünftige Geschäftsentwicklung. Die FAZ nimmt im Artikel daraufhin eine Einschätzung der Gesamtlage vor: „Nachdem am Mittwoch schon der Markit-Einkaufsmanagerindex, ein weiterer wichtiger Stimmungsindikator, gestiegen war, verstärkt der Ifo-Index die Hoffnung auf einen spürbaren Wachstumsschub in Deutschland.“, so die Zeitung. Auch die Commerzbank rechne damit, dass das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 Prozent steige.

Nach den gestrigen und andauernden Vorfällen in der Ukraine bleibt allerdings erst einmal abzuwarten, ob die Unruhen nicht doch noch eskalieren und dann spürbarere Auswirkungen auf die Wirtschaft haben werden als bisher. Jüngst hatte es auch immer wieder Experten gegeben, die sich angesichts der angespannten Lage in der Ukraine und möglichen weiteren Sanktionen gegenüber Russland kritisch zur weiteren Entwicklung geäußert hatten.




 


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Doris Droste
Doris Droste
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