IAB: Zahl unbesetzter Positionen in Deutschland steigt auf fast eine Million

Wie aus der Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht, waren zwischen April und Juni dieses Jahres 985.200 Stellen in Deutschland vakant. Damit stieg die Zahl unbesetzter Positionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent.

Von den offenen Arbeitsplätzen entfielen im zweiten Quartal dieses Jahres 767.000 Stellen auf die westdeutschen und 218.200 Positionen auf die ostdeutschen Bundesländer. Dem IAB zufolge hat dabei erneut die Nachfrage nach Lehrern und Erziehern angezogen. In diesem Sektor waren 45.000 offene Stellen zu vergeben und damit 13.000 mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. „Ein wichtiger Faktor ist der gestiegene Bedarf an Lehrkräften, der durch die Flüchtlingszuwanderung entstanden ist“, erklärt der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis die Nachfrage im Bereich Erziehung und Unterricht.

Das IAB ermittelte gleichzeitig die Zahl freier Stellen in Deutschland zwischen April und Juni 2016 gegliedert nach Wirtschaftszweigen. Dabei entfiel der Großteil mit 270.000 freien Stellen auf den Bereich Unternehmensnahe Dienstleistungen und auf sonstige Dienstleistungen mit 287.000 vakanten Positionen. Die wenigsten offenen Stellen mit gerade einmal 2.000 gab es in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Bereich Bergbau, Energie, Wasser, und Abfall mit 6.000.

Mit der IAB-Stellenerhebung wertet das Institut viermal im Jahr „das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden“, aus. Zur Ermittlung der offenen Stellen für den Zeitraum April bis Juni 2016 zogen die IAB-Forscher rund 9.000 Rückmeldungen von Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche heran.

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Doris Droste
Doris Droste
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