IAB: Zahl der Arbeitsstunden im ersten Quartal gestiegen

Rund 15 Milliarden Stunden haben deutsche Erwerbstätige im ersten Quartal 2016 gearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs von 0,2 Prozent. Dies teilt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit mit.

Während die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Untersuchungszeitraum um 2,1 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vergleichsquartal wuchs, stieg die der Teilzeitbeschäftigten um  lediglich 0,6 Prozent. Insgesamt lag die Erwerbstätigkeit bei 43,1 Millionen Personen, was einem Zuwachs von 1,3 Prozent entspricht. „Der starke Anstieg bei den Vollzeitstellen wird das Arbeitsvolumen weiterhin nach oben ziehen“ prognostiziert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

Dass die durchschnittliche Arbeitszeit pro Erwerbstätigem im ersten Quartal 2016 mit 347 Stunden gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,1 Prozent gesunken ist, führt das Institut „aber nur auf Kalendereffekte und einen erhöhten Krankenstand“ zurück. „Im ersten Quartal 2016 stand mit 61,3 Tagen ein Arbeitstag weniger zur Verfügung als im Vorjahresquartal. Der Krankenstand der Beschäftigten lag bei 4,7 Prozent und ist somit um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen“, heißt es in der Pressemeldung des IAB.

Die Forscher des Instituts erhoben weiterhin Zahlen zur durchschnittlichen vereinbarten Wochenarbeitszeit. Diese veränderte sich gegenüber dem Vorjahresquartal kaum und lag  bei Vollzeitbeschäftigten bei durchschnittlich 38 Stunden und damit dem Vorjahreswert.  Teilzeitbeschäftigte waren in der Regel 16 Stunden tätig, was einen leichten Rückgang bedeutet. „Die Einführung des Mindestlohns dürfte dazu geführt haben, dass ein Teil der Minijobber die Arbeitszeit reduziert hat, da sie ansonsten die Minijob-Verdienstgrenze von 450 Euro überschritten hätten und Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen wären“, erklärt Weber.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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