IAB schätzt wirtschaftliche Lage in Deutschland ein

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat zu Beginn des Monats Juli die wirtschaftliche Situation Deutschlands eingeschätzt. Im ersten Quartal 2014 habe es ein Wachstum von 0,8 Prozent gegeben, halten die Ökonomen im entsprechenden Bericht fest, der auch über die Homepage des Instituts abrufbar ist  Der „schon einige Quartale andauernde Aufschwung“ habe sich durch die jüngsten Entwicklungen noch einmal „deutlich verstärkt“. Wie vorher schon die Bundesagentur für Arbeit hält auch das IAB das Wetter für mitverantwortlich an diesen Entwicklungen. Die Forscher schreiben in ihrem Bericht, der „kräftige Schub zu Jahresbeginn“ hänge unter anderem auch mit der „sehr milden Witterung“ zusammen.

Für das zweite Quartal bremst das IAB dann allerdings die Erwartungen: Das Wachstumstempo könnte sich verlangsamen, heißt es im Report. Denn die eben durch das milde Winterwetter hervorgebrachten Sondereffekte seien im zweiten Quartal verschwunden. Auch für das zweite Halbjahr 2014 fällt die Prognose nicht positiver aus: Die Dynamik „könnte noch etwas mehr nachlassen“, lautet eine entsprechende Passage im Bericht. „Zwar liegen die Konjunkturerwartungen noch auf einem guten Niveau, sie haben sich aber tendenziell bereits seit dem Jahreswechsel verschlechtert, zuletzt sogar stärker.“ Auch herrsche bei den Unternehmen Verunsicherung angesichts der unruhigen politischen Situationen in der Ukraine und im Irak sowie der sinkenden Exportchancen in Richtung Russland.

Das IAB äußert sich auch explizit zum Arbeitsmarkt in Deutschland. Der positive Trend bei der Beschäftigung würde sich weiter fortsetzen – auch hier wäre aber mit einer Abschwächung nach dem milden Winter zu rechnen. Auch hinsichtlich der Arbeitslosigkeit blieben „die üblichen Frühjahrseffekte“ aus, zum zweiten Mal in Folge würden die Zahlen daher ansteigen. Das institutseigene Arbeitsmarktbarometer – der BAP berichtete darüber am 27. Juni – liegt nach Angaben des IAB bei 99,6 Punkten. Damit signalisiere das Barometer „für die kommenden drei Monate“ eine Stagnation. „Nach dem Ausklingen der untypischen Winter- und Frühjahrseffekte“, so die Forscher, würden sich somit „wieder stärker die strukturellen Probleme beim Abbau der Arbeitslosigkeit zeigen.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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