IAB legt neue Zahlen zum Arbeitsmarkt vor - sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigt weiter an

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Zahlen zur Beschäftigungssituation für das zweite Quartal 2015 veröffentlicht. Danach haben Erwerbstätige in diesem Zeitraum rund 13,8 Milliarden Stunden gearbeitet. Das entspricht einer Zunahme um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, während im Vergleich zum ersten Quartal 2015 keine Veränderung stattfand. „Die Abflachung des Trends beim Arbeitsvolumen ist auf den Rückgang bei den Minijobbern und Selbständigen zurückzuführen. Bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geht es dagegen weiter steil bergauf“, erläutert Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

Das IAB hat auch festgestellt, dass die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2015 insgesamt weiter auf mehr als 42,8 Millionen gestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren das 0,4 Prozent mehr und 0,1 Prozent mehr als im ersten Quartal dieses Jahres. Dabei lag die tarifliche oder betriebsübliche Wochenarbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbeschäftigten weiterhin bei rund 30 Stunden. Während Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt 38 Stunden arbeiteten, waren es bei Teilzeitbeschäftigten 16 Stunden. Im Durchschnitt kamen auf jeden Beschäftigten im zweiten Quartal 2015 5,0 bezahlte und 6,3 unbezahlte Überstunden. Wie das IAB weiter mitteilt, lag der Krankenstand mit 3,5 Prozent rund 0,2 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Somit waren Beschäftigte im zweiten Quartal 2015 durchschnittlich rund zwei Arbeitstage krank.

Während die Arbeitszeit der Erwerbstätigen pro Kopf im zweiten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahresquartal nur um 0,2 Prozent auf 323,1 Stunden stieg und saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum Vorquartal sogar um 0,1 Prozent sank, gab es bei der Stundenproduktion einen spürbaren Zuwachs: Sie nahm um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. „Die Entwicklung der Produktivität hat nach jahrelanger Flaute wieder deutlich angezogen“, so das Fazit von IAB-Ökonom Weber.

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Doris Droste
Doris Droste
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