IAB: Fast eine Million offene Stellen im ersten Quartal 2016

Bundesweit waren im ersten Quartal dieses Jahres 974.000 Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt unbesetzt. Damit stieg die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent oder 26.000 Positionen. Gegenüber dem letzten Quartal 2015 sank deren Anzahl jedoch um sechs Prozent oder 64.000 Arbeitsstellen. Dies geht aus einer aktuellen Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervor.

„Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften“ sei mit diesen Ergebnissen „ auf einem anhaltend hohen Niveau“, schreiben die IAB-Forscher. Die meisten unbesetzten Stellen gab es demnach zwischen Januar und März 2016 in Westdeutschland mit 756.000. Im Osten wurden 218.000 freie Positionen angeboten. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres waren noch 79 Prozent der Stellen „sofort zu besetzen“ während dies nur auf 69 Prozent der Stellen im ersten Quartal 2016 zutraf. „Dies spricht aus betrieblicher Sicht für eine leichte Entspannung bei der Suche nach Arbeitskräften“, kommentiert das IAB die Ergebnisse. Die meisten unbesetzten Stellen standen im Bereich „unternehmensnahe Dienstleistungen“ (272.000 Positionen) sowie bei den „sonstigen Dienstleistungen“ (249.000 Stellen) zur Verfügung. Die wenigsten Positionen gab es im Bereich „Bergbau, Energie, Wasser, Abfall“ (6.000 Positionen) zu besetzen.

Mit der Stellenerhebung erfasst das Institut viermal im Jahr „das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden“. Zur Auswertung der Ergebnisse des ersten Quartals zog das IAB die Rückmeldungen von etwa 9.000 Arbeitgebern unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche heran.

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