IAB: Erwerbstätigenzahl wird weiter steigen

Trotz der Flüchtlingszuwanderung zeichnet sich in diesem Jahr ein Rückgang der Arbeitslosenzahlen ab. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach Veröffentlichung ihrer Frühjahrsprognose mitteilt, wird die Zahl der Beschäftigten 2016 um rund 490.000 auf einen neuen Rekordwert von 43,52 Millionen steigen. Im Jahresdurchschnitt werden etwa 2,78 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit sein – und damit gut 20.000 weniger als 2015.

Im letzten Herbst rechnete das IAB noch damit, dass 2016 mehr als 70.000 Jobsuchende den deutschen Arbeitsmarkt erreichen werden, heißt es in der „WirtschaftsWoche“. Grund sei der Flüchtlingszustrom, der dem Magazin zufolge aber erst „im Verlauf des Jahres“ zu „wachsender Erwerbslosigkeit“ führen werde. Die wichtigste Wachstumsstütze bleibe den IAB-Forschern zufolge der inländische Konsum, der für einen Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um etwa 1,3 Prozent sorgen werde. Als risikoreich bewertet das Institut jedoch die wirtschaftlichen Turbulenzen in China sowie die internationalen Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten.

Gleichzeitig wird dem IAB zufolge auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zulegen. Mit einer Zunahme um 680.000 Personen werden 2016 gut 31,51 Millionen Menschen einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen. „Einen derart kräftigen Anstieg gab es seit der Wiedervereinigung nur 2011 – in der Erholungsphase nach der Finanz- und Wirtschaftskrise“, heißt es in der Prognose des Instituts. Außerdem rechnen die Forscher aufgrund der Flüchtlingszuwanderung damit, dass sich das Erwerbspersonenpotenzial um 355.000 auf 46,22 Millionen erhöhen wird.

Neue Arbeitsplätz werden dem IAB zufolge insbesondere bei den „Unternehmensdienstleistungen“ mit einem Zuwachs um 170.000 Stellen und in der Branche „Handel, Verkehr und Gastgewerbe“ mit einem Plus von 160.000 Jobs erwartet. Aufgrund des Ausbaus von Kinderbetreuungsstätten sowie bei den Gesundheitsdienstleistungen rechnen die Forscher außerdem mit 140.000 neuen Positionen in dem Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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