IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt erneut

Schon zum vierten Mal in Folge ist das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit gestiegen. Aktuell erreicht der Frühindikator für den Arbeitsmarkt 101,8 Punkte. „Mit einem Plus von 0,2 Punkten gegenüber dem Vormonat hat sich die Zunahme etwas abgeschwächt“, wie das IAB auf seiner Website mitteilt.

Dieser Wert signalisiert einen weiteren, allerdings nur leichten Abbau der Arbeitslosigkeit, denn die Skala des Barometers reicht von 90 Punkten (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 Zählern (stark sinkende Arbeitslosigkeit).  Deswegen geht Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen", auch davon aus, „dass die Arbeitslosigkeit in den nächsten Monaten saisonbereinigt weiter sinkt.“  Momentan sei auch nicht absehbar, dass der zum 1. Januar 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn „den günstigen Arbeitsmarkttrend in Frage stelle“.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt sich damit „unbeeindruckt“ von wirtschaftlich belastenden Faktoren wie beispielsweise dem Ukraine-Russland-Konflikt und der erneut aufgeflammten Diskussion um den Verbleib Griechenlands in der Euro-Währungsunion. Für Weber ist deshalb der „starke Arbeitsmarkt […] eine Versicherung Deutschlands gegen die Unwägbarkeiten der Weltwirtschaft“. Für einen „nachhaltigen konjunkturellen Aufschwung“ sei jedoch „zusätzlich eine kräftige Investitionsdynamik“ nötig.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der üblichen jahreszeitlichen Schwankungen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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