IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt erneut / Institut bleibt trotzdem optimistisch

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist zum zweiten Mal in Folge gesunken. Bereits im März dieses Jahres war das Barometer, ein Frühindikator wirtschaftlicher Entwicklungen, gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte gefallen (siehe BAP-Meldung des Tages vom 28.03.3014). Nun vermeldet das IAB auf der institutseigenen Homepage, auch im April seien die Werte „gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,3 Punkte gefallen“.

Grund zur ernsthaften Sorge besteht aber offenbar nicht. Denn das IAB betont, der Frühindikator befinde sich mit 101, 5 Punkten weiterhin „auf gutem Niveau“. Auch für die kommenden drei Monate sei damit zu rechnen, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt günstig entwickeln werde. Die Pressemitteilung zitiert IAB-Forscher Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereiches Prognosen und Strukturanalysen, der die Lage auf dem Arbeitsmarkt noch differenzierter bewertet. „Unter den Arbeitsagenturen hält sich die überwiegend optimistische Stimmung“, so Weber. Ihre Einschätzungen hinsichtlich der Arbeitslosigkeit seien vorsichtiger geworden, grundsätzlich aber nach wie vor positiv. Wirtschaftliche Risiken seien durch den aktuellen Ukraine-Konflikt mit Russland durchaus vorhanden, allerdings sei der Konjunkturaufschwung in Deutschland als robust zu bezeichnen. Weber zieht daher das Fazit: „Ein Abbau der Arbeitslosigkeit ist dank der kräftigen Konjunktur weiterhin zu erwarten.“

Die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) nimmt sich in ihrer heutigen Ausgabe ebenfalls der Thematik an. Der Tenor dieses Artikels ist allerdings weniger optimistisch. Die Tageszeitung bezieht sich auf die Bundesbank – und laut deren Monatsbericht wird sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland offenbar „spürbar ermäßigen“. „Der milde Winter habe das Wachstum im ersten Viertaljahr beflügelt“, heißt es im SZ-Artikel, der den Bundesbank-Bericht zitiert. „Dieser positive Witterungseffekt sorge aus statistischen Gründen aber dafür, dass die Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts im Frühjahr gedrückt werde.“



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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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