Herstellung im Produzierenden Gewerbe legt im Juni zu – Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe gehen zurück

Während im Juni 2016 die Herstellung im Produzierenden Gewerbe preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,8 Prozent höher ausfiel als im Vormonat, gingen die ebenso  bereinigten Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe – dem wichtigsten Wirtschaftsbereich im Produzierenden Gewerbe – um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. Dies gab das Statistische Bundesamt nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse bekannt.

Unter Berücksichtigung von Preisen, Saison und Arbeitstagen lagen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe ohne Einbeziehung der Großaufträge im Juni 2016 jedoch um 0,9 Prozent höher als im Mai 2016, schreiben die Statistiker. Während Aufträge aus dem Inland um 0,7 Prozent zunahmen, gingen Bestellungen aus dem Ausland um 1,2 Prozent zurück. Insbesondere traf es hierbei die Aufträge aus der Eurozone, die um 8,5 Prozent fielen. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen gleichzeitig um 3,8 Prozent. Sowohl bei den Herstellern von Vorleistungsgütern wie im Bereich der Konsumgüter gingen die Bestellungen im Juni jeweils um 0,7 Prozent zurück im Vergleich zum Vormonat. Einen geringeren Rückgang von nur 0,2 Prozent verzeichnete das Statistische Bundesamt bei den Herstellern von Investitionsgütern.

Dafür weist die Behörde im Produzierenden Gewerbe für den Juni 2016 eine um 0,8 Prozent höhere Produktion im Vergleich zum Vormonat aus: Die Industrieproduktion – einer der Teilbereiche im Produzierenden Gewerbe – „ist im Juni 2016 um 1,5 % gegenüber dem Vormonat gestiegen“, heißt es dazu bei der Behörde. Dabei erhöhte sich innerhalb der Industrie die Herstellung von Investitionsgütern um 3,5 Prozent. Auch die Produktion von Konsumgütern legte leicht um 1,2 Prozent zu. Gleichzeitig verzeichneten die Statistiker einen Rückgang bei den Vorleistungsgütern um 0,7 Prozent. „Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im Juni 2016 um 2,7 % niedriger als im Mai 2016, die Bauproduktion sank um 0,5 %“, so das Statistische Bundesamt weiter.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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