Handwerk erfolgreich in das Jahr 2014 gestartet

Für das deutsche Handwerk läuft das Jahr 2014 offenbar sehr gut. Laut dem „Handelsblatt“ (heutige Ausgabe) schätzen aktuell 86 Prozent der Handwerksunternehmen ihre Geschäftslage als „gut oder zufriedenstellend“ ein. Das Blatt beruft sich dabei auf den aktuellen Konjunkturbericht des Handwerkes, der die Situation mit der Aussage, die Werte seien ein „Spitzenergebnis“, kommentiert. Der Bericht legt auch Gründe für die zufriedenstellende Situation vor:  Erstens sei die „Nachfragesituation“ momentan gut, zweitens sei der Winter ungewöhnlich mild gewesen.

Weiter heißt es im Artikel, die Branche sei auch hinsichtlich ihrer Zukunft voller Optimismus: „91 Prozent der Betriebe – so viele wie noch nie in einem ersten Quartal – erwarten eine gute oder zufriedenstellende Geschäftsentwicklung“, schreibt das „Handelsblatt“. „Die Betriebe rechnen per saldo mit wachsenden Umsätzen und steigenden Auftragseingängen; die Beschäftigung könnte dabei um rund 25.000 Mitarbeiter steigen. Das wäre ein Plus von 0,5 Prozent.“ Auch das Handelsblatt selbst nimmt eine Bewertung der Situation vor: Die gute Lage im Handwerk sei ein „weiteres Indiz“ für die aktuell sehr gute Binnenkonjunktur.

Reine Euphorie scheint allerdings unangebracht zu sein, denn die Tageszeitung bezieht nicht ausnahmslos nur positive Aspekte in ihre Berichterstattung mit ein: Im größeren Rahmen gibt es wohl durchaus noch Grund zur Vorsicht. So hätten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), aber auch Vertreter von führenden internationalen Wirtschaftsorganisationen – darunter IWF, OECD, Weltbank und Welthandelsorganisation –  betont, trotz aller Verbesserungen sei die weltwirtschaftliche Entwicklung noch weit entfernt von einem robusten Wachstum. Die Euro-Krise sei ebenfalls noch nicht gänzlich überwunden. Einen Anlass, „die Hände in den Schoß zu legen, gebe es daher nicht“, heißt es abschließend im Artikel.








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