Große Fortschritte bei der Integration von Zuwanderern

Die Integration von Zuwandern ist in den vergangenen zehn Jahren immer besser geworden. Die berichtet die Tageszeitung „DIE WELT“ aktuell und beruft sich dabei auf eine Untersuchung des Berlin-Instituts. Demnach sei das Bildungsniveau von Migranten sehr gestiegen, in Deutschland geborene Kinder von Zuwanderern würden die Schulbildung häufig mit höheren Abschlüssen beenden als ihre Eltern.

Laut der „WELT“ haben die Wissenschaftler des Berlin-Instituts bei ihrer Untersuchung Daten des Mikrozensus von 2010 verwendet  - damals wurden den Angaben zufolge 800.000 Personen befragt. „Seit 2005 wird im Mikrozensus nach dem eigenen Geburtsland und dem der Eltern gefragt“, schreibt die Zeitung. „So werden auch die Eingebürgerten erfasst.“

Auch mit einem Vorurteil konnte aufgeräumt werden. Das Phänomen „Armutsmigration“, gerade auch von Rumänen und Bulgaren nach Deutschland, soll es der Studie zufolge nicht geben. Im Gegenteil: Unter den 2005 in die Bundesrepublik Eingewanderten gebe es prozentual mehr Akademiker als in der einheimischen Bevölkerung – dies sei auch bei Rumänen und Bulgaren der Fall. Die Forscher fanden auch heraus, dass die Eingewanderten den Einheimischen in ihrem Verhalten immer ähnlicher werden. So würde die Geburtenrate bei Migranten nach unten gehen, steigen würde im Gegenzug aber die Scheidungsrate. Auch immer weniger Ehen würden unter den Zuwanderern geschlossen.

DIE WELT nennt aber noch einen anderen sehr wesentlichen Aspekt, der bei der Studie des Berlin-Instituts zutage getreten ist: Die jüngsten Integrationsfortschritte seien weniger ein Erfolg, den die Politik für sich verbuchen könne – vielmehr seien sie das Resultat der in Deutschland herrschenden wirtschaftlichen Bedingungen. „Früher warben Unternehmer gering qualifizierte Gastarbeiter an“, so die WELT. „Heute aber zieht die Bundesrepublik wegen des Fachkräftemangels überwiegend gut ausgebildete Zuwanderer an.“ Wer heutzutage einwandere, für den sei die Aufnahme einer Beschäftigung ein vergleichsweise leichtes Unterfangen, heißt es weiter. Und dies sei eine sehr wichtige Voraussetzung, damit Integration auch gelingen könne.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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