GfK-Studie: Verbraucherstimmung trübt sich ein

Die Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich verschlechtert, wie das Marktforschungsinstitut GfK in seiner aktuellen Konsumklimastudie ermittelte. So prognostiziert der Gesamtindikator Konsumklima für den kommenden Monat nur noch 9,7 Punkte, nachdem dieser im Oktober bei 10,0 Punkten lag. „Damit hat der Indikator zum ersten Mal seit Juni 2016 wieder die 10-Punkte-Marke unterschritten“, heißt es bei der GfK. Als Grund führt das Institut neben steigenden Ölpreisen auch ein „schwieriger gewordenes außenwirtschaftliches Umfeld“ an.

Allerdings zeigten sich die für die Studie rund 2.000 befragten Konsumenten in den Einschätzungen der Teilkomponenten Konjunkturaussichten, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung uneins. „Während die gesamtwirtschaftlichen Aussichten erstmals seit vier Monaten wieder positiver gesehen werden, sinkt der ausgeprägte Optimismus bei den Einkommensaussichten wie auch der Anschaffungsneigung“, erklärt die GfK. So legte der Index für die Konsumerwartung im Oktober nach drei Rückgängen in Folge wieder zu und erhöhte sich um 6,2 Punkte auf 13,0 Zähler. In ihrer Begründung für die gute Entwicklung gibt das Institut an, dass die Wirtschaft in Deutschland in diesem Jahr stärker wachsen werde als noch im Frühjahr prognostiziert und sich der Arbeitsmarkt sowie die privaten Einkommen weiterhin positiv entwickelten.

Im Hinblick auf die Einkommenserwartung ist der Indikator im Oktober zum zweiten Mal nacheinander gesunken und liegt nun mit 44,8 Zählern deutlich unter der 50-Punkte-Marke. Laut der GfK rechnen die Konsumenten damit, dass „die preisdämpfenden Effekte niedriger Ölpreise, die die Inflationsrate bislang nahe 0 Prozent verharren ließen, nun auslaufen. Damit schwinden auch die realen Einkommensgewinne für die privaten Haushalte durch niedrige Energiepreise.“ Mit den sinkenden Erwartungen beim Einkommen geht auch die Anschaffungsneigung der Verbraucher zurück. Allerdings verzeichneten die Konsumforscher in diesem Bereich nur ein leichtes Minus von 3,4 Punkten auf 49,9 Zähler. So zieht das GfK auch das Fazit: „Vor dem Hintergrund eines überaus stabilen Arbeitsmarktes sowie solider Einkommen sind die Aussichten gut, dass die Binnennachfrage auch künftig ein wichtiger Pfeiler der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sein wird.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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