GfK-Konsumklimaindex: Stabilisierung dank hoher Einkommenserwartung der Verbraucher

Wie aus dem heute veröffentlichten Konsumklimaindex des Marktforschungsunternehmens GfK hervorgeht, beurteilen die Verbraucher ihre eigene Einkommenslage überaus optimistisch. Die Konjunkturerwartungen dagegen gingen deutlich zurück, wie es auf der Website des Instituts heißt. Insgesamt habe sich die Stimmung der Verbraucher „im Juli stabilisiert“.

Tatsächlich hat sich das vom Marktforschungsinstitut GfK ermittelte Konsumklima im Juli gegenüber dem Vormonat nicht verändert. „Für August 2015 prognostiziert der Gesamtindikator 10,1 Punkte nach ebenfalls 10,1 Zählern im Juli. Damit zeigt sich das Konsumklima momentan unverändert“, teilt die GfK in einer Presseerklärung mit. Das liegt vor allem daran, dass die Einkommenserwartungen der Deutschen „von Rekord zu Rekord“ eilen, wie das Institut schreibt. Hier legte der Indikator erneut um 1,4 Punkte zu und erreichte 58,6 Zähler. Damit wurde der höchste Wert nach der Wiedervereinigung aus dem Vormonat nochmals übertroffen. „Eine niedrige Arbeitslosigkeit mit ständig neuen Beschäftigungsrekorden stärkt den Einkommensoptimismus der Konsumenten. Die gute Beschäftigungssituation gibt zudem Raum für deutliche Lohn- und Gehaltssteigerungen“, heißt es dazu auf der GfK-Website. Für die positiven Aussichten macht das Institut die stabile Marktsituation und die gute Lage am deutschen Arbeitsmarkt verantwortlich.

Deutlich anders sieht es allerdings bei den Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher aus. Im Vergleich zum Vormonat verlor der Indikator in diesem Bereich 6,5 Punkte und erreichte nur noch einen Wert von 18,4 Zählern. Damit habe der Konjunkturindikator innerhalb von zwei Monaten fast 20 Punkte verloren, läge aber immer noch „klar im positiven Bereich“, so die GfK. Wie die „WirtschaftsWoche“ schreibt, erwarten die Deutschen demnach zwar, dass die Wirtschaft weiter wächst – dies allerdings deutlich langsamer als noch in den vergangenen Monaten. Geschuldet sei dies dem mühsamen Ringen um eine Lösung in der Griechenlandkrise und anderen internationalen Krisen wie „in der Ukraine und Russland sowie im Nahen und Mittleren Osten“, heißt es auf der Website der GfK-Forscher.

Auch die Bereitschaft der Konsumenten, größere Anschaffungen vorzunehmen, wird momentan nicht beflügelt. Dieser Indikator sei um 1,6 Zähler – und somit zum zweiten Mal in Folge – auf 55,4 Punkte zurückgegangen, teilte die GfK mit. Trotz des Rückgangs ist das Niveau aber weiterhin ausgesprochen hoch und damit die „Konsumlust der Verbraucher ungebrochen“, fasst das Institut zusammen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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