Gehaltsentwicklungsprognose: Gehälter in Westeuropa steigen 2017 um bis zu 2,5 Prozent

Einer aktuellen Studie des Personal- und Managementberaters Kienbaum zufolge werden die realen Einkommen in Westeuropa im kommenden Jahr durchschnittlich um 2,5 Prozent zulegen. Für Deutschland erwartet das Unternehmen sogar Zuwächse bis zu drei Prozent. Das Beratungsunternehmen befragte für seine Gehaltsentwicklungsprognose 2017 etwa 1.400 Unternehmen aus 32 Ländern.

Für die nominalen Gehaltssteigerungen von durchschnittlich 2,5 Prozent wurde die erwartete „Inflationsrate, die 2017 landesbezogen zwischen 0,8 und 2,2 Prozent pendeln dürfte“, einbezogen, womit „in Westeuropa von realen Einkommenssteigerungen auszugehen“ ist, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung von Kienbaum. Unterschiede in den Gehaltssteigerungen ermittelte der Personalberater jedoch auf den unterschiedlichen Hierarchieebenen. Am stärksten dürften die Gehälter von Vorständen und Geschäftsführern zulegen, die im Schnitt 2,7 Prozent betragen werden. In Deutschland und Österreich werden sogar Gehaltserhöhungen in Höhe von 3,5 Prozent erwartet. „Ausgehend von den Vorständen und Geschäftsführern über das mittlere Management bis hin zu den Spezialisten und Fachkräften werden im hierarchiebezogenen Vergleich leicht abnehmende Gehaltssteigerungsraten erwartet“, schreiben die Personalberater dazu. Die Gehälter von Fachkräften und Spezialisten steigen den Prognosen zufolge nur in den skandinavischen Ländern stärker als die der Vorstände. Gehaltssteigerungen erwarten die Personalberater außerdem in allen osteuropäischen Ländern, in China und den USA. Sinken werden die realen Einkommen nach Bereinigung um die Inflationsrate dagegen in der Türkei, in der Ukraine und Japan.

Einfluss auf die Gehaltsentwicklung hat in Westeuropa vor allem die Unternehmensperformance. In den skandinavischen Ländern wird dagegen die „Leistung der Mitarbeiter höher bewertet“, so die Personalberater. Gleichwertig betrachtet werden Mitarbeiter- und Unternehmensperformance nur in den Niederlanden und Belgien. Laut den Kienbaum-Ergebnissen haben in Zentraleuropa, insbesondere in Deutschland, Frankreich und Österreich, „überdies Tarifverträge mit bis zu 50 Prozent einen recht starken Einfluss auf die Gehaltsentwicklung“.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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