Gallup-Studie: Anteil unzufriedener Arbeitnehmer in Deutschland weiter gesunken

15 Prozent der deutschen Beschäftigten engagieren sich im Job, 70 Prozent machen Dienst nach Vorschrift und weitere 15 Prozent der Mitarbeiter haben bereits innerlich gekündigt. Damit ist der Anteil deutscher Arbeitnehmer, die emotional nicht an ihren Arbeitgeber gebunden sind, zum zweiten Mal infolge gesunken. Zu diesen Ergebnissen kommt der jährlich vom Beratungsunternehmen Gallup Deutschland veröffentlichte „Engagement Index 2014“.

Im Rahmen der seit 2001 erstellten, repräsentativen Gallup-Studie wurden Arbeitnehmer zur Arbeitsqualität und ihrem -umfeld befragt. Insbesondere maßen die Forscher hierbei die emotionale Bindung der Beschäftigten an ihre Vorgesetzten sowie ihr Engagement am Arbeitsplatz. Dabei kam heraus, dass Arbeitnehmer in Deutschland motivierter sind als in früheren Jahren. 15 Prozent der Leistungsträger verfügten demnach über eine starke Bindung gegenüber dem Vorgesetzten. Ebenfalls 15 Prozent beträgt hingegen der Anteil der Arbeitnehmer, die innerlich bereits gekündigt haben. Damit hat sich zum zweiten Mal die Zahl der Beschäftigten verringert, die über keine emotionale Bindung gegenüber ihrem Arbeitgeber verfügen. Die Quote der unzufriedenen Arbeitnehmer ging somit von einem ohnehin niedrigen Niveau noch einmal zurück. Der Studie zufolge verursache die Gruppe der „Inneren Kündiger“, wie es bei Gallup heißt, der deutschen Wirtschaft dennoch jährlich einen Schaden zwischen 73 und 95 Millionen Euro. Die größte Gruppe stellen im Übrigen die gering gebundenen Mitarbeiter mit 70 Prozent. Sie gaben an, Dienst nach Vorschrift zu machen, so die Pressemitteilung des Instituts.

Mit den Ergebnissen belegt Deutschland im Vergleich mit den sieben führenden Industrienationen den dritten Platz nach den USA und Kanada. Der Studie zufolge sind in den USA doppelt so viele Arbeitnehmer besonders engagiert im Job. In Japan hingegen ist der Anteil derer, die innerlich gekündigt haben, doppelt so hoch.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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