Fragile Konjunktur in Deutschland und Europa

Die Hoffnung, dass die konjunkturelle Schwächephase in Deutschland bald beendet sein könnte, scheint sich nicht zu erfüllen Mit Blick auf die am Donnerstag veröffentlichte Markit-Umfrage unter Einkaufsmanagern ist  ein spürbarer Aufschwung der deutschen Wirtschaft nicht in Sicht.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex für Deutschland sank im November um 1,8 Zähler auf nur noch 52,1 Punkte. Die verschlechterte Wirtschaftsstimmung zeigte sich jedoch im gesamten Euroraum: Dort sank der Index um 0,7 Punkte auf 51,4 Punkte. Damit liegt der Index sowohl für Deutschland als auch für Europa auf einem 16-Monatstief und nur noch knapp über der Marke von 50 Punkten. Werte über dieser Marke deuten auf eine positive Geschäftsentwicklung hin, bei Werten unterhalb der Referenzlinie sind die Geschäfte rückläufig.

„Anlass zur Besorgnis ist vor allem die Kombination aus schwachem Wirtschaftswachstum, anhaltenden Überkapazitäten und dem Mangel an Neuaufträgen“, sagte Markit-Volkswirt Oliver Kolodseike der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Gegenüber dem „Handelsblatt“ gab das Bundesfinanzministerium bekannt, dass es im Schlussquartal mit einer „verhaltenen wirtschaftlichen Aktivität der Industrie“ rechne. „Einen Lichtblick stellt dabei die Ausweitung der Auslandsnachfrage dar, die sich in einer steigenden Produktion widerspiegeln dürfte“, so das Ministerium. Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung seien jedoch schwierig, da „das außenpolitische Umfeld von den geopolitischen Krisen sowie der damit verbundenen Verunsicherung der Marktteilnehmer geprägt sei“, zitiert das „Handelsblatt“.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex wird seit 1996 monatlich erhoben und gilt als wichtiges Konjunkturbarometer. In Deutschland werden 1.000 Dienstleistungs- und Industrieunternehmen befragt.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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