Euro-Raum: Arbeitslosenquote verharrt bei 11,5 Prozent

Die Arbeitslosenquote für die 18 Länder im Euro-Währungsraum verharrt zum Beginn des zweiten Halbjahres bei 11,5 Prozent (Stand Juli 2014), wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilt. Im Juni war die Zahl auf den niedrigsten Stand seit November 2012 gesunken. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) waren 18,4 Millionen Menschen offiziell auf der Suche nach einer Stelle. Damit stieg die Zahl der Arbeitslosen zum Vormonat zwar geringfügig, allerdings lag sie um 725.000 unter der Arbeitslosenzahl im vergangenen Jahr.

Im FAZ-Bericht heißt es, wachsende Unsicherheit etwa wegen der Ukraine-Krise habe dafür gesorgt, dass die Wirtschaft im zweiten Quartal nicht gewachsen sei. Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Deutschland und Österreich mit je 4,9 Prozent die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten meldeten Griechenland mit 27,2 Prozent im Mai 2014 und Spanien mit 24,5 Prozent. Damit spiegele sich das wirtschaftliche Gefälle in der Währungsunion auch am Arbeitsmarkt wider, analysiert die FAZ.

Deutlich höher ist nach wie vor die Arbeitslosenquote bei jungen Frauen und Männern. 3,33 Millionen Menschen unter 25 Jahren sind im EU-Währungsraum ohne Arbeit. Doch auch hier sieht die FAZ Lichtblicke: Das Ergebnis vom Juli lag um 226.000 Arbeitsuchende niedriger als zum Juni 2014. Damit lag die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen bei 23,2 Prozent, einen niedrigeren Wert hatte es zuletzt vor rund zwei Jahren gegeben.

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