Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit

Der Verfall der Infrastruktur und schwere Mängel im Bildungswesen sind nach Auffassung des renommierten Weltwirtschaftsforum (WEF) Gründe, warum Deutschland deutlich an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat.  Die Euro-Lokomotive Deutschland schwächelt, und dies wird von der internationalen Presse seit Tagen kommentiert. Das in dieser Woche veröffentlichte Ranking der wettbewerbsfähigsten Staaten zeigt, dass die USA Deutschland in diesem Jahr abgehängt haben. Die Bundesrepublik landete auf dem fünften Rang, hinter den USA und Finnland. Als das konkurrenzfähigste Land der Welt weist die Studie zum sechsten Mal in Folge die Schweiz aus, gefolgt von Singapur. Die Tageszeitung „Die Welt“ kommentiert die Herunterstufung kritisch: „Während sich die meisten Deutschen als ökonomische Überflieger in Europa sehen und angesichts der rekordverdächtig niedrigen Arbeitslosenquote in Selbstzufriedenheit wiegen, befindet sich Deutschland auf dem absteigenden Ast.“

Die Herabstufung hängt dem WEF zufolge unter anderem mit dem Bildungssystem zusammen. Die Zahl der Studierenden sei zu niedrig. Aber auch „die demografischen Probleme des Landes führten zu Abzügen“, wie „Die Welt“ schreibt. Deutschland müsse sich mehr bemühen, Ausländer und Frauen dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren, um der Alterung der Gesellschaft zu begegnen. Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit führe über Reformen am Arbeitsmarkt, heißt es in der WEF-Studie. Hier sei zwar einiges in die Wege geleitet worden, doch die Einführung des Mindestlohns drohe die positive Entwicklung umzukehren.

„Das Barometer für die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften“, erklärt „Die Welt“, „gehört zu den wichtigsten Veröffentlichungen des Weltwirtschaftsforums. Es kartografiert die Wettbewerbsfähigkeit von 144 Ländern.“ Für sein Ranking untersucht das WEF neben der institutionellen und ökonomischen Verfassung unter anderem die Effizienz des Arbeitsmarktes, die Innovationsfreude einer Gesellschaft, den Zustand der Infrastruktur, die Leistungsfähigkeit des Bildungs- und Gesundheitswesens, die Größe des Finanzmarktes und den generellen Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft, wie „Die Welt“ weiter ausführt.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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