Deutschland öffnet Arbeitsmarkt für Kroaten

Ab 1. Juli 2015 können Kroaten ohne Einschränkung in Deutschland tätig werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen und damit auf eine weitere Übergangsregelung für kroatische Arbeitskräfte verzichtet.

Mit dem Ende einer zweijährigen Übergangsfrist gilt für kroatische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ab 1. Juli die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit. Seit dem EU-Beitritt Kroatiens am 1. Juli 2013 hatten Kroaten mit einer Arbeitsgenehmigung die Möglichkeit, in Deutschland erwerbstätig zu werden. Ausnahmen gab es bislang nur für Akademiker, Auszubildende und Saisonbeschäftigte, die keine Arbeitsgenehmigung vorlegen mussten. Viele, insbesondere jüngere, Kroaten haben die Zugangserleichterungen bereits in den vergangenen zwei Jahren umfangreich genutzt. Demnach waren 2014 in Deutschland gut 93.000 Kroaten sozialversicherungspflichtig beschäftigt, wie es auf der Internetseite der Bundesregierung heißt. Diese seien gut integriert und füllten insbesondere Arbeitslücken im Verarbeitenden- und im Baugewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Bundesregierung rechnet nach der vollständigen Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts mit jährlich weiteren 10.000 kroatischen Arbeitskräften.

„Die Bundesregierung möchte mit der vollen Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes ein Signal setzen. Alle EU-Bürger sollen grenzüberschreitend nach Arbeit suchen und Stellenangebote annehmen können“, so die Regierungswebsite. Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sagte dazu in der „Tagesschau“: „Dieses Recht, frei in einem anderen EU-Staat arbeiten und wirtschaftlich tätig sein zu können, ist ein unschätzbarer Vorteil der EU.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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