Deutschkenntnisse stärker verbreitet - bessere Perspektiven für Zuwanderung

Je besser die Sprachkenntnisse, umso größer sind die Perspektiven für Zuwanderer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Deshalb sei es umso wichtiger, dass die Politik die Willkommenskultur stärke und bürokratische Hürden für Arbeitsuchende aus dem Ausland abbaue. Das ist eine der Kernforderungen aus einem Positionspapier des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zum Thema „Zuwanderung, Integration und Wachstum“.

Seit 2010 hat die Zahl der Menschen, die im Ausland Deutsch lernen, deutlich zugenommen: Von 14,7 auf 15,4 Millionen. Sie eigneten sich als Zuwanderer für den deutschen Arbeitsmarkt besonders gut. Das IW Köln fordert in einer Meldung auf seiner Internetseite daher, die Aktivitäten von Einrichtungen wie den Goethe-Instituten zu stärken, „die Ausländern in der Fremde Deutsch beibringen und für die hiesige Kultur werben.“

Laut einer Erhebung, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, vom Auswärtigen Amt, vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und vom Goetheinstitut durchgeführt wurde, wird Deutsch außerhalb der EU zur Zeit vor allem in Regionen mit einem hohen Anteil junger Menschen gelernt. „Diese Entwicklung ist für Deutschland sehr erfreulich, da junge Menschen am ehesten bereit sind, auszuwandern und hier beruflich durchzustarten. Mit ihnen könnte Deutschland also eine nachhaltige Zuwanderungspolitik gestalten“, heißt es im IW-Positionspapier. Besonders stark legte die Zahl der Deutsch-Studierenden in den bevölkerungsreichen Ländern China, Indonesien und Indien zu.

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