Deutsche Wirtschaft lässt sich bislang von europäischen Krisen nicht beeindrucken

„Große Sprünge“ sind in Deutschland erst einmal nicht zu erwarten. Wie die Agentur „Reuters“ berichtet, prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) der deutschen Wirtschaft nur ein „moderates“ Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt werde mit 1,6 Prozent genauso stark steigen wie 2014. Im kommenden Jahr soll der Zuwachs dann 1,7 Prozent betragen. Grund für die Entwicklung seien der „billige Euro“, von dem in erster Linie die Exporteure profitierten, und Zuwächse bei der Kaufkraft der Verbraucher, die den Konsum ankurbeln würden.

Diese Einschätzung wird durch aktuelle Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gestützt. Demnach ist der europäische Konsumklimaindex mit 1,0 Zähler leicht auf 10,8 Punkte gestiegen, wofür vor allem die deutschen Verbraucher verantwortlich zeichnen. Einem Bericht des „Focus“ zufolge sagte GfK-Marktforscher Rolf Bürkl gegenüber der „Deutschen Presseagentur“ (dpa), dass in Deutschland „die Verbraucherstimmung so gut wie zuletzt vor sieben Jahren“ sei. Die Deutschen signalisierten eine größere Bereitschaft mehr Geld auszugeben, was der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt wie auch den guten Einkommensaussichten geschuldet wäre. Damit stünden die Deutschen den aktuellen Entwicklungen in Europa relativ „gelassen“ gegenüber, schreibt der „Focus“. In den kommenden Monaten soll die Stimmung aber nicht so ungetrübt bleiben. Besonders in den Ländern, die die Hauptschuldenlast der Griechenlandkrise trügen oder selbst noch mit Auswirkungen der Wirtschaftskrise haderten, werde sich die Verbraucherstimmung verschlechtern. Laut „Focus“ betreffe diese Entwicklung neben Frankeich, Spanien und Italien eben auch Deutschland.

Auswirkungen der europäischen Krisen auf die Konjunktur prognostiziert auch der IWF für die deutsche Wirtschaft. So „dürfte das Wachstum mittelfristig vom weiterhin schwachen internationalen Umfeld belastet werden", heißt es bei „Reuters“. Trotz Zuwanderung sieht der IWF besonders die alternde Gesellschaft als Problem für den künftigen Arbeitsmarkt. Laut der Nachrichtenagentur fordert er daher, Frauen bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt einzuräumen und dass Deutschland mehr Investitionen wage.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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