Deutsche Industrie - bislang ein Erfolgsmodell

Die Industrie in Deutschland ist robust. Mit gut 5,4 Millionen Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe stieg deren Zahl im August 2015 seit Beginn der Erfassung im Jahr 2005 auf einen neuen Höchststand, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) kürzlich bekanntgab. Mehr als 22 Prozent betrug 2014 zudem der Anteil der deutschen Industrie am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – ein Wert, der seit fast 20 Jahren nahezu konstant geblieben ist. In anderen Ländern wie beispielsweise Großbritannien und Frankreich sieht das jedoch anders aus, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet.

„Deutschland hat ein nachhaltiges Talent für die Industrie“, fasst Martin Gornig, Wirtschaftsprofessor beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die Lage in Deutschland in der FAZ zusammen. Dies gilt nicht für alle industrialisierten Volkswirtschaften. So sank in Großbritannien der Industrieanteil um fast 20 Prozent auf 9,4 Prozent zwischen 2000 und 2014, ermittelte das Statistische Bundesamt. Auch in Frankreich ging der Anteil im gleichen Zeitraum um etwa 15 Prozent auf 11 Prozent zurück. Die Vereinigten Staaten hingegen hielten ihren Anteil nahezu konstant, was nicht zuletzt den vergleichsweise niedrigen Energiekosten und der Fördertechnologie Fracking geschuldet war. Während die deutsche Industrie seit der Jahrtausendwende „ihren Anteil am Weltmarkt bei etwa 10 Prozent“ halten konnte, reduzierte sich der Marktanteil der USA allerdings um mehr als 30 Prozent auf etwa 25 Prozent, heißt es weiter in der FAZ. Gleichzeitig legte Chinas Weltmarktanteil von zehn auf 23 Prozent zu. Die „robuste Position“ der deutschen Industrie sei dabei vor allem „ihrer Ausrichtung auf forschungsintensive Branchen zu verdanken“, schreibt die Zeitung weiter. Diese sind Spitzentechnologie – wie Pharmazie, elektronische und optische Geräte und Raumfahrzeugbau – sowie Hochtechnologie, wozu Maschinenbau, Automobilindustrie und Computertechnologie gezählt werden. Der zweite Bereich ist mit acht Prozent der stärkere, da allein im Maschinenbau und der Autoindustrie mehr als 1,7 Millionen Menschen beschäftigt sind – laut FAZ „fast ein Drittel aller Industriearbeiter“ in Deutschland.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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