Destatis: Zeitarbeit und befristete Jobs gehen zurück

Unbefristete „Normalarbeitsverhältnisse“ sind in Deutschland auf dem Vormarsch: Nach Angaben des  Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die Zahl der sogenannten regulären Arbeitsverhältnisse gestiegen, während befristete Jobs und Zeitarbeit zahlenmäßig an Gewicht verlieren. So stieg laut Destatis die Zahl der Personen im „Normalarbeitsverhältnis“ in 2013 um 380.000 auf rund 24,1 Millionen Personen und erreichte damit einem Anteil von mehr als zwei Dritteln (67,5 Prozent) aller Erwerbstätigen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Minijobber, Teilzeitkräfte mit einer Arbeitszeit bis zu 20 Wochenstunden und Zeitarbeitnehmer im Jahr 2013 um 71.000 auf 7,64 Millionen Erwerbstätige ab. Das entspricht einer Quote von 21,4 Prozent.

Den deutlichsten Rückgang stellte Destatis dabei bei der Zeitarbeit mit 5,3 Prozent fest.  Der Anteil befristeter Jobs sank um 4,4 Prozent und die geringfügige Beschäftigung ging um 1,8 Prozent zurück. Als Grund für den Rückgang von befristeten Jobs und von Zeitarbeit sehen Experten den Fachkräftemangel, der zu Problemen bei den Unternehmen führe, geeignetes Personal zu finden, so „Spiegel-Online“.  „Dadurch verbessern sich die Chancen für Arbeitnehmer auf eine reguläre Stelle“.

 

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