Commerzbank-Studie: Maschinenbau mit drei Prozent Produktionszuwachs in 2015

Nach einer Stagnation im laufenden Jahr soll die deutsche Maschinenbaubranche 2015 wieder um drei Prozent wachsen. Das geht aus dem Branchenbericht Maschinenbau der Commerzbank hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Als Grund nennen die Analysten eine leicht anziehende Nachfrage im wichtigsten Absatzmarkt Europa sowie die stabile Nachfrage in den USA und den Emerging Markets. "Da sich das Vertrauen langsam wieder bildet, dürften aufgeschobene Investitionen nun getätigt werden", sagte der Mittelstandsvorstand des Instituts, Markus Beumer, in einer Presseerklärung. Auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) geht von einem Wachstum aus. "Die Unterschiede – unsere Verbandsvolkswirte prognostizieren für 2015 einen Produktionszuwachs von preisbereinigt zwei statt knapp drei Prozent – sind marginal", sagt Präsident Reinhold Festge auf der Internetseite des VDMA.

Nach einem positiven Start in das Jahr 2014 hätten sich die Kunden dann mit Aufträgen zurückgehalten. „Zudem lasteten die politischen Krisen auf den Geschäften. Allein die Exporte nach Russland brachen im ersten Halbjahr um 19 Prozent ein, auch die Ausfuhren nach China stagnierten. Daran hat der Maschinenbau, der in Deutschland besonders exportstark ist, im Branchenvergleich stärker gelitten“,  heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Mittelfristig sieht der Branchenbericht gute Wachstumschancen. Die deutschen Maschinenbauer könnten von globalen Infrastrukturprojekten bei Ver- und Entsorgung, Verkehr und Kraftwerksbau profitieren. Bislang sind die deutschen Unternehmen zum Großteil auf Hightech-Maschinen spezialisiert, der Ausbau von Midtech-Produkten biete darüber hinaus weitere Chancen.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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